Industriellenvereinigung: Wechsel an der Spitze der WKO darf nicht über Reformbedarf hinwegtäuschen

Wien (OTS) – Anlässlich des Rücktritts von WKO-Präsident Harald
Mahrer dankt IV-
Präsident Georg Knill im Namen der Industriellenvereinigung für sein
besonderes Engagement: „Harald Mahrer war stets eine starke Stimme
für die Interessen der österreichischen Wirtschaft, sowohl an der
Spitze der Wirtschaftskammer als auch in seiner gesamten politischen
Laufbahn. Sein Einsatz und seine Leidenschaft für die Anliegen der
österreichischen Unternehmen haben die wirtschaftspolitische
Diskussion über viele Jahre hinweg geprägt. Die Zusammenarbeit mit
der IV war stets vertrauensvoll und konstruktiv. Sein Rücktritt ist
zu respektieren – er markiert zugleich einen Zeitpunkt, an dem es
gilt, die notwendigen Konsequenzen in den Strukturen der WKO zu
ziehen“, so Präsident Knill in einer ersten Stellungnahme.

Angesichts der aktuellen Diskussionen betont Knill abschließend:
„Der Wechsel an der Spitze darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen,
dass nun rasch tiefgreifende Reformen notwendig sind: die
Modernisierung der Strukturen, eine effizientere Organisation und
gezielte Entlastungen für Betriebe, um die Handlungsfähigkeit der
Interessensvertretung zu sichern. Nur durch entschlossenes Handeln
kann die Wirtschaftskammer ihre Rolle als glaubwürdige Partnerin in
der Sozialpartnerschaft und als starke Stimme der Unternehmen
festigen.“