IG Windkraft: Kein ElWG besser als Etikettenschwindel mit Österreich-Aufschlag

Wien (OTS) – Unter den Erneuerbaren-Verbänden herrscht Einigkeit:
besser kein ElWG
als eines mit neuen Netzsteuern. Das hohe Potential des Gesetzes wird
durch Ideologie bei Netzentgelten konterkariert. Diese wirken
standortschädlich und schädigen heimische Stromerzeugung. Das Gesetz
wird so zum Bumerang für Versorgungssicherheit und leistbare Energie.

18.11.25: Die IG Windkraft kritisiert den vorliegenden
Ministerratsentwurf zum ElWG insbesondere die darin enthaltenen
Netznutzungsentgelte für Stromerzeuger scharf: „Heimische Unternehmen
brauchen Planungssicherheit für regionale Energieerzeugung und
sichere Energie, gerade im Winter. Wir brauchen keine neuen Namen für
Gesetze, sondern Substanz und inhaltlich ausgereifte Vorschläge. Die
Regierung sollte anerkennen, dass neue und höhere Abgaben für
heimische Erzeugung noch nie zur Verbilligung der Gesamtkosten
beigetragen haben.“ so IG Windkraft-Präsident Josef Plank.

Trotz umfangreicher, sachlich gut begründeter Stellungnahmen aus
der Branche im Zuge der Begutachtung, wurden diese ignoriert. Das
Gesetz führt somit zu massiven Unsicherheiten und unklaren
Rahmenbedingungen für Investitionen sowie einem Eingriff in
bestehende Finanzierungen. Insgesamt führt das ElWG in seiner
jetzigen Form zu geringeren Investitionsanreizen und zu teurerem
Strom, was beides schlecht für den Wirtschaftsstandort Österreich
ist.

Über die IG Windkraft

Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der
österreichischen Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon
heute rund 2,6 Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhängigem
und günstigem Strom. Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage
befürworten 83 % der Österreicher: innen den Ausbau der Windenergie.
Die IG Windkraft repräsentiert rund 180 in den Regionen verankerte,
meist mittelständische Unternehmen entlang der gesamten
Wertschöpfungskette der Energieform – von der Herstellung über die
Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Wartung. Die
österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000 Menschen und hat
in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Euro pro
Jahr erwirtschaftet. Durch Milliarden-Investitionen stärkt sie den
heimischen Wirtschaftsstandort.