Wien (OTS) – In knapp drei Wochen ist Faschingsdienstag . Damit steht
der
Höhepunkt der Faschingssaison kurz bevor. In Österreich hat der
Fasching bzw. Karneval eine lange Tradition. Vor Beginn der
Fastenzeit dreht sich alles um Ausgelassenheit und Lebensfreude.
Freuen darf sich auch der heimische Einzelhandel, denn bei den Pro-
Kopf-Ausgaben der Österreicher:innen ist heuer ein kräftiger Anstieg
zu erwarten.
Zwtl.: Narrisch guat: Pro-Kopf-Ausgaben für den Fasching steigen um 9
% auf 75 Euro
„ Faschingsfeste liegen im Trend “, erklärt Rainer Will ,
Geschäftsführer des freiwilligen, überparteilichen und unabhängigen
Handelsverbands. „Heuer besuchen mehr Österreicher:innen als im
Vorjahr Faschingsfeste, gleichzeitig wird pro Kopf auch um 9 % mehr
für Faschingsbedarf ausgegeben. Das führt zu einem deutlichen Anstieg
der Umsätze im Handel um 15 %“.
Laut dem aktuellen Consumer Check , den der Handelsverbands
gemeinsam mit Repubblika Research durchgeführt hat, feiert fast jeder
und jede Zweite (44 %) in Österreicher heuer Fasching – sei es mit
Kindern (15 %), mit Erwachsenen (16 %) oder beides (14 %). Im Schnitt
werden 75 Euro pro Person für Einkäufe im Handel ausgegeben. Vor
einem Jahr waren es 69, vor zwei Jahren 63 Euro. Es ist also ein
stetiger Anstieg zu verzeichnen.
Zwtl.: Produkt-Ranking: Das landet im Einkaufskorb
Ganz klar auf Platz eins der Faschingskäufe liegen Verkleidungen
und Kostüme : Knapp 60 % der Feiernden kaufen heuer entsprechende
Outfits. Dahinter folgen Lebensmittel, Snacks und Getränke (46 %)
sowie Deko- und Partyartikel (31 %). Auch Make-up (23 %) sowie
Schmuck und Accessoires (15 %) profitieren vom närrischen Treiben.
Zwtl.: Bundesländer-Ranking: Faschingshochburg Westösterreich
Besonders ausgiebig wird die fünfte Jahreszeit in den westlichen
Bundesländern gefeiert: In Tirol und Vorarlberg besucht mit 52 % die
Mehrheit der Bevölkerung zumindest eine Faschingsveranstaltung, im
Süden des Landes ( Steiermark und Kärnten ) sind es 47 %.
Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich und das Burgenland liegen
mit etwa 43 % nahezu gleichauf, Wien bildet mit 41 % das
Schlusslicht.
Bei den Pro-Kopf-Ausgaben sind hingegen Salzburg und
Oberösterreich mit durchschnittlich 96 Euro pro Person Spitzenreiter.
Es folgen Wien (80 Euro) sowie Vorarlberg und Tirol (77 Euro). In
Burgenland und Niederösterreich liegen die Ausgaben bei
durchschnittlich 64 Euro, während sich Kärnten und Steiermark mit 59
Euro am sparsamsten zeigen.
Ebenfalls deutliche Unterschiede gibt es zwischen den
Generationen: In der Gen Z sind fast zwei von drei (62 %) Personen
bei Faschingsfesten anzutreffen, bei den Millennials sind es 58 %. In
der Gen X feiern 38 % die närrische Zeit, bei den Baby Boomern bzw.
Golden Agern 29 %.
Zwtl.: Gesellschaftliche Anlässe kurbeln Handel kräftig an
Ebenfalls fester Bestandteil des Faschings ist in Österreich die
Ballsaison . Sie erreicht mit dem Wiener Opernball am 12. Februar
ihren Höhepunkt. Jede:r sechste Österreicher hat heuer einen oder
mehrere Bälle besucht. Mehr dazu im HV Consumer Check zur Ballsaison
.
„ Fasching und Ballsaison sind nicht nur wichtige traditionelle,
gesellschaftliche und kulturelle Anlässe, sondern auch ein spürbarer
Konjunkturimpuls für viele Handelsbranchen, vom Kostümverleih über
den Lebensmittelhandel bis hin zu Drogerien und Dekogeschäften“ ,
schließt Rainer Will , der Sprecher des österreichischen Handels. „
Der Fasching spricht eine breite Zielgruppe an, quer durch alle
Altersgruppen. Gerade regionale Betriebe profitieren davon, dass
viele Menschen ihre Faschingsartikel bewusst vor Ort einkaufen .“
Über den Consumer Check
Die repräsentative Online-Befragung (CAWI; n = 1.058) wurde Mitte
Jänner 2026 von Reppublika Research im Auftrag des Handelsverbands
durchgeführt.