„Hohes Haus“ über Wöginger-Urteil und -Nachfolger

Wien (OTS) – Rebekka Salzer präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin
„Hohes Haus“ am
Sonntag, dem 10. Mai 2026, um 12.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON mit
folgenden Themen:

Wöginger-Urteil

Am Montag ist der Prozess um die Besetzung der Finanzamtsleitung
in Braunau in Oberösterreich gegen August Wöginger und zwei
Finanzbeamte zu Ende gegangen. Alle drei Angeklagten wurden
erstinstanzlich wegen parteipolitisch motivierter Postenbesetzung
schuldig gesprochen. Die beiden Finanzbeamten, die Mitglied der
Besetzungskommission für die Position waren, wurden wegen
Amtsmissbrauchs und falscher Beweisaussage nicht rechtskräftig
verurteilt, August Wöginger – ebenfalls nicht rechtskräftig – wegen
Amtsmissbrauchs als Bestimmungstäter. Alle drei haben Berufung gegen
das Urteil eingelegt. ÖVP-Politiker Wöginger beteuert weiterhin seine
Unschuld, das Amt des Klubobmanns seiner Partei hat er trotzdem
zurückgelegt. Susanne Däubel informiert.

Wögingers Nachfolger

Der Nachfolger von August Wöginger wurde noch am Tag des
Rücktritts erkoren. Es ist der 54-jährige Steirer Ernst Gödl –
österreichweit bisher eher unbekannt, doch das wird sich nun ändern.
Er hat Erfahrungen auf vielen politischen Bühnen gesammelt, war
jüngster Bürgermeister Österreichs, Landtagsabgeordneter, Bundesrat
und ist seit 2017 Abgeordneter zum Nationalrat. Claus Bruckmann hat
sich als Archivar betätigt und die bisherigen Stationen des nunmehr
wichtigsten Parlamentariers der ÖVP für „Hohes Haus“ angesehen.

Gast im Studio ist Kommunikationsberaterin Heidi Glück

Untersuchungsausschuss backstage

Ein Untersuchungsausschuss ist ein parlamentarisches
Kontrollinstrument des Nationalrats, das bestimmte abgeschlossene
Vorgänge der Bundesregierung untersucht. Aber was passiert, bevor
diese Arbeit beginnt? Wer bestimmt den Ablauf, die Fragen, die
Strategien? Rebekka Salzer hat recherchiert und bietet einen Blick
hinter die Kulissen eines Systems, das Transparenz verspricht, aber
nicht alles zeigt.