Wien (OTS) – Der Wiener Silvesterpfad zählt seit mehr als drei
Jahrzehnten zu den
größten und beliebtesten Silvesterveranstaltungen Europas. Auch zum
Jahreswechsel 2025/26 werden wieder rund 800.000 Besucher*innen aus
Wien, Österreich und dem internationalen Umfeld erwartet, die
gemeinsam den Jahreswechsel in der Wiener Innenstadt feiern. Damit
dieses Großereignis auch heuer sicher, geordnet und für alle Besucher
*innen angenehm stattfinden kann, wurde erneut ein umfassendes
Sicherheits- und Einsatzkonzept umgesetzt.
Zwtl.: Gemeinsame Leitstelle zur permanenten Abstimmung in der
Silvesternacht
Im Vorfeld der Veranstaltung besuchte Wiens Bürgermeister Michael
Ludwig die Sicherheits- und Einsatzzentrale. In dieser, von der stadt
wien marketing gmbh eingerichteten, Leitstelle laufen in der
Silvesternacht alle Informationen zusammen, hier erfolgt die
permanente Abstimmung zwischen Veranstalter, Polizei, Feuerwehr,
Sanitätsdienst, Behörden und anderen Einsatzorganisationen . Ziel ist
es, auf sämtliche Entwicklungen rasch reagieren zu können und einen
reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen. Diese
Zusammenarbeit ermöglicht eine rasche Entscheidungsfindung und ein
koordiniertes Vorgehen bei hohem Besucheraufkommen oder
unvorhergesehenen Situationen.
Zwtl.: Ludwig: Silvesterpfad ist „logistische und
sicherheitstechnische Großaufgabe“
„Der Wiener Silvesterpfad ist nicht nur ein stimmungsvolles Fest
zum Jahreswechsel, sondern auch eine logistische und
sicherheitstechnische Großaufgabe. Ich danke allen, die hier
Verantwortung übernehmen und für die Sicherheit der hunderttausenden
Besucherinnen und Besucher sorgen, insbesondere der Wiener
Landespolizeidirektion sowie allen Einsatz- und
Rettungsorganisationen – den Vier für Wien, die mit großem Engagement
im Einsatz stehen“, betonte Bürgermeister Ludwig im Rahmen seines
Besuchs.
Zwtl.: Videoüberwachung, Beschallung, Infodisplays und mehr
Ein wesentliches Element des Sicherheitskonzepts ist die
flächendeckende Videoüberwachung des Veranstaltungsareals in der
Wiener Innenstadt. Sie dient der laufenden Beobachtung der Besucher*
innenströme und unterstützt die Einsatzkräfte bei der Steuerung und
Entzerrung stark frequentierter Bereiche. Ergänzt wird dies durch ein
umfassendes Beschallungssystem , über das bei Bedarf gezielte
Durchsagen zur Besucherlenkung oder zu sicherheitsrelevanten
Informationen gemacht werden können. Zusätzlich informieren digitale
Displays und Screens an neuralgischen Punkten laufend über aktuelle
Hinweise.
Zwtl.: Über 500 Sicherheitsmitarbeiter*innen & Sicherheitssperren
Insgesamt sind über 500 Sicherheitsmitarbeiter*innen des
Veranstalters im Einsatz. Sie sorgen gemeinsam mit der Polizei für
Präsenz an allen Bühnen, Zugängen und Veranstaltungsbereich und
führen – in enger Abstimmung mit den Behörden – auch Taschen- und
Zugangskontrollen durch. Ergänzend dazu werden heuer neuerlich 40
vorgelagerte Sicherheitssperren rund um das Veranstaltungsgebiet in
der Innenstadt eingerichtet, um unbefugte Zufahrten zu verhindern und
den Zugang zu den Veranstaltungsbereichen kontrolliert zu gestalten.
Der Eintritt zu den Innenstadt-Bühnen ist ab Aktivierung der
Sperren ausschließlich über definierte Zugangspunkte möglich: Dr.-
Karl-Renner-Ring / Stadiongasse, Universitätsring /
Grillparzerstraße, Schottengasse / Teinfaltstraße, Michaelerplatz /
Kohlmarkt, Rotenturmstraße / Wollzeile sowie Kärntner Straße /
Annagasse
Zwtl.: Wichtige Hinweise für Besucher*innen
Um einen geregelten Ablauf zu gewährleisten, wird den Besucher*
innen empfohlen, ausschließlich zu Fuß oder mit öffentlichen
Verkehrsmitteln anzureisen. Auch Fahrräder, Scooter und ähnliche
Fahrzeuge sollen zu Hause gelassen werden. Zu beachten ist außerdem,
dass die U-Bahn-Linien U1 und U3 ab etwa 21:00 Uhr nicht mehr in der
Station Stephansplatz halten und mehrere Straßenbahnlinien im Bereich
des Universitätsrings ab etwa 19 Uhr umgeleitet oder kurzgeführt
werden.
Besucher*innen werden zudem darauf hingewiesen, dass im gesamten
Veranstaltungsbereich eine verbindliche Platzordnung gilt: Das
Mitführen von Waffen, Pyrotechnik, Glasbehältern, Sprays, sperrigen
Gegenständen sowie Fahrzeugen und Sportgeräten ist untersagt.
Entsprechende Kontrollen können an den Zugängen sowie innerhalb des
Geländes erfolgen. Aktuelle Informationen und Änderungen im Programm,
Sicherheitsmaßnahmen, etwaigen Sperren und Anreise werden in der
Silvesternacht laufend auf www.wienersilvesterpfad.at sowie über die
Social-Media-Kanäle des Wiener Silvesterpfads und der Stadt Wien
kommuniziert.
Zwtl.: Start in ESC-Jahr als großes, musikalisches Highlight am
Rathausplatz
Der Wiener Silvesterpfad findet am 31. Dezember 2025 von 14:00
Uhr bis 1. Jänner 2026, 02:00 Uhr statt. An acht Standorten – sieben
in der Innenstadt sowie am Riesenradplatz im Prater – erwartet die
Besucher*innen ein umfangreiches Programm mit insgesamt über 100
Stunden Musik, Tanz und Unterhaltung.
Der Jahreswechsel 2025/26 steht dabei ganz im Zeichen des
Auftakts ins Eurovision Song Contest-Jahr 2026, das mit einer eigens
konzipierten „Best of Eurovision“-Show am Rathausplatz und der
Aktivierung der offiziellen Eurovision Countdown Clock um Mitternacht
eingeläutet wird. Mensch, Tier und Umwelt zuliebe verzichtet der
Wiener Silvesterpfad 2025 abermals auf ein Feuerwerk.