Hergovich: EVN muss endlich nachgeben!

St. Pölten (OTS) – „Drei Jahre lang haben Johanna Mikl-Leitner und
Udo Landbauer dabei
zugesehen, wie mehr als eine Milliarde Euro von den Taschen der
niederösterreichischen Familien und Betriebe als Übergewinne zur EVN
gewandert sind. Drei Jahre in denen die SPÖ NÖ unermüdlich für
leistbare Energie, eine Rückgabe der Übergewinne und eine
Einschränkung der grotesk hohen Managergehälter gekämpft hat. Jetzt
ist der Druck zu groß geworden und die Preise sinken endlich. Nachdem
die Bundesregierung eine Forderung des „Niederösterreich Plans“
umgesetzt hat, die Leistbarkeit in die Satzung zu schreiben, bestehen
jetzt die rechtlichen Möglichkeiten dazu. Übrigens eine Maßnahme, die
Mikl-Leitner und Udo Landbauer drei Jahre lang für undurchführbar
erklärt haben. Es ist gut, dass der Druck nun so groß ist, dass die
Preise endlich sinken. Zumindest auf ein Niveau, das die Tiroler
TIWAG bereits im Jänner 2025 erreich hat“, analysiert Kontroll-
Landesrat, SPÖ-NÖ-Vorsitzender Sven Hergovich und führt fort:

„Es ist skandalös, dass die Preissenkung erst im April erfolgt.
Die vielen Haushalte, die mit Strom heizen, werden nun also noch die
ganze Heizperiode grotesk hohe Preise bezahlen müssen. Gerade bei den
eisigen Temperaturen derzeit und dem dadurch erhöhten Energiebedarf
ist das unzumutbar. Eine Tarifänderung muss jedenfalls schon am 1.
Februar erfolgen.“

„Wir werden uns die neue Tariflandschaft ganz genau ansehen. Vor
allem, ob es der EVN nun auch relativ zu anderen Energieanbietern
gelingt, billiger zu werden. Stand heute gehen wir auch im April
weiter von zu hohen Preisen aus. Hier werden wir alle neuen
gesetzlichen Möglichkeiten nützen. Zudem ist die Vergangenheit nicht
ungeschehen. Mehr als eine Milliarde Euro wurde in den vergangenen
Jahren zu viel verlangt. Eine Rückzahlung beispielsweise in Höhe
eines Energieschecks von 600 Euro für alle Niederösterreicherinnen
und Niederösterreicher wäre das Mindeste“, so Hergovich abschließend.