Heise: Mitgliederkontakte stärken, Modernisierung vorantreiben

St. Pölten (OTS) – Bei der Tagung des Arbeitnehmer-Innen Parlaments
in
Niederösterreich präsentierte die Direktorin, Bettina Heise, das
Arbeitsprogramm der AK für 2026. Dabei steht ein konsequenter Ausbau
der Leistungen für die Mitglieder im Mittelpunkt. Intern will die AK
ihre Abläufe weiter modernisieren und verbessern. Das Arbeitsprogramm
bildet die Basis für den Voranschlag, der ebenfalls der
Vollversammlung präsentiert wurde. Der Voranschlag sieht Erträge von
rund 106,2 Millionen Euro, das ist ein Plus von 3,03 Prozent, und
Aufwendungen von rund 106,1 Millionen Euro vor, das ist ein kleines
Plus um 1,61 Prozent gegenüber 2025. Der Voranschlag wurde einstimmig
angenommen.

Das Arbeitsprogramm der AK Niederösterreich sieht eine deutliche
Ausweitung der Leistungen für Mitglieder vor. Für den Sachaufwand
werden daher mit 23,2 Millionen Euro um 10 Prozent gegenüber dem
Vorjahr mehr veranschlagt. Beratungsleistungen und
Informationsangebote für Mitglieder werden stark ausgeweitet, die
persönlichen Kontaktmöglichkeiten intensiviert. Außerdem werden neue
Leistungen, die im Zuge des Zukunftsprogrammes entwickelt wurden und
sich bewährt haben, in das Arbeitsprogramm übernommen. Die AK
Niederösterreich ist daher genau dem Grundsatz nachgekommen, mehr
Leistungen für ihre Mitglieder anzubieten.

„Mehr als die Hälfte (53 Prozent) dieser Ausgaben werden wir für
Arbeits- und Sozialrecht aufwenden. Ein Viertel der Ausgaben werden
für Konsumentenschutz, Wirtschaft und Bildung aufgewendet. Wir
investieren somit 2026 mehr als drei Viertel des Budgets für sehr
direkt spürbare Leistungen für unsere Mitglieder“, so AK
Niederösterreich-Direktorin Bettina Heise. „Dadurch steht auch 2026
für unsere Mitglieder fest: Sie bekommen durch unsere Interventionen
bei Arbeitgebern und durch unsere Vertretungen vor Gericht gemeinsam
finanziell wesentlich mehr, als sie Umlage einzahlen“, so Heise bei
der Vollversammlung am 14. November 2025.

Zwtl: Interne Modernisierungen

„2026 ist wegen der schwierigen Lage am Arbeitsmarkt, wegen
geringer Gehaltsabschlüsse und wegen der erwartbaren hohen Zahl an
Insolvenzen nur mit einer geringen Erhöhung der Kammerumlage zu
rechnen“. Umso mehr setzt die AK Niederösterreich intern auf die
Optimierung interner Abläufe und auf Modernisierung und noch
effizientere Arbeit.

Der Personalaufwand wird im kommenden Jahr im Vergleich zum
Budget 2025 annährend gleich bleiben, ebenso der Betriebsaufwand.
Erhöht werden die Investitionen im IT Bereich um die Modernisierungen
im Betriebsalltag entsprechend voranzutreiben. Ebenso werden die
notwendigen umfangreichen, ökologischen Gebäudesanierungen an allen
Standorten, insbesondere aber die erforderliche Generalsanierung des
Parkhotel Hirschwang als modernes Aus- und Weiterbildungszentrum die
im Frühjahr 2027 abgeschlossen wird, das Arbeitsprogramm 2026 prägen.