Wien (OTS) – Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang
Hattmannsdorfer begrüßt die
heute erteilte Genehmigung für das Infrastrukturprojekt „WAG Loop 1“
in Oberösterreich. Mit dem Ausbau der West-Austria-Gasleitung wird
die Importkapazität aus Richtung Deutschland deutlich erhöht und
damit die Diversifizierung der österreichischen Gasversorgung weiter
gestärkt. Die zusätzliche Leitung soll zudem künftig für den
Transport von Wasserstoff genutzt werden können.
„ Das grüne Licht für den WAG Loop ist ein wichtiger Schritt für mehr
Versorgungssicherheit und einen resilienten Wirtschaftsstandort.
Österreich muss Energie aus unterschiedlichen Quellen und über
unterschiedliche Routen beziehen können. Mit dem Ausbau schaffen wir
zusätzliche Importkapazitäten aus dem Westen, reduzieren
Abhängigkeiten und stärken damit Haushalte und Betriebe. Gleichzeitig
investieren wir in eine Infrastruktur, die auch für Wasserstoff
genutzt werden kann. Strategische Energieinfrastruktur ist eine
Standortfrage – deshalb müssen solche Projekte rasch umgesetzt werden
“, Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer.
Im Rahmen des Projekts errichtet Gas Connect Austria zwischen
Oberkappel und Bad Leonfelden einen rund 40 Kilometer langen,
weitgehend parallel zur bestehenden WAG verlaufenden Leitungsstrang.
Dadurch soll die Importkapazität aus Deutschland von rund 90 auf 117
TWh pro Jahr steigen. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen. Der
Bund unterstützt das für die Versorgungssicherheit strategisch
wichtige Projekt mit bis zu 70 Millionen Euro.
Der Ausbau ist zugleich ein Baustein für die Weiterentwicklung der
österreichischen Energieinfrastruktur: Die neu errichteten Anlagen
werden soweit möglich wasserstofftauglich ausgeführt und schaffen
damit die Grundlage, künftig auch erneuerbaren Wasserstoff über die
Westroute nach Österreich zu transportieren.