Harvard, Princeton, MIT: 25 Spitzenforschende wechseln mit ÖAW-Stipendien von den USA nach Österreich

Wien (OTS) – Sie stammen von einigen der renommiertesten
Universitäten der Welt –
etwa Harvard, Princeton oder dem MIT –, reichen vom Postdoc bis zur
Professorin und forschen in einem breiten Spektrum von Disziplinen:
von Physik und Chemie über Computerwissenschaften und Life Sciences
bis hin zu Kultur- und Geisteswissenschaften. Dass diese
Spitzenforscher:innen ihre Tätigkeit künftig in Österreich und nicht
mehr in den USA fortsetzen, wurde durch das Stipendienprogramm APART-
USA der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) möglich.
Bereits in diesem Jahr werden die ersten US-Wissenschaftler:innen an
ihren neuen Heimatinstitutionen in Österreich ihre Forschung
aufnehmen.

ÖAW-Präsident Heinz Faßmann betont: „Mit unserem
Stipendienprogramm ist es gelungen, diese exzellenten
Persönlichkeiten aus den USA nach Österreich zu holen. Sie bringen
neue Ideen, neue Perspektiven und internationale Netzwerke mit – das
ist ein großer Gewinn für die österreichische Wissenschaft und ein
wichtiger Impuls für die internationale Sichtbarkeit unseres
Forschungsstandorts. Trump sei Dank für diesen Brain Gain.“

Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft
und Forschung, bekräftigt: „In einer Zeit, in der politische
Eingriffe und autoritäre Strömungen zunehmend in Forschung und Lehre
eingreifen, stellen wir uns entschieden dagegen: Akademische Freiheit
ist ein hohes Gut und eine unverzichtbare Säule unserer Demokratie.
Mit dem Perspektiven-Paket haben wir nicht nur ein Zeichen
internationaler Solidarität gesendet, sondern Österreich klar als
sicheren Hafen für Wissenschaft und Forschung positioniert – und die
große Nachfrage zeigt, wie dringend das gebraucht wird.“

Zwtl.: Antwort auf globale Verunsicherung durch Trump

Mit APART-USA reagierte die ÖAW auf die Veränderungen in der US-
amerikanischen Forschungslandschaft unter der Trump-Administration,
die in den Vereinigten Staaten und international zu erheblicher
Verunsicherung geführt haben. Das Programm bietet exzellenten US-
Wissenschaftler:innen nach dem Doktorat eine attraktive Perspektive,
ihre Arbeit an Österreichs Universitäten und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen fortzuführen. Entsprechend groß war das
Interesse sowohl seitens der US-Forschenden als auch der
österreichischen Wissenschaftsinstitutionen, die Kandidat:innen für
ein Stipendium nominieren konnten.

Zwtl.: Förderung für vier Jahre, Forschung in ganz Österreich
profitiert

Die nun vergebenen 25 Stipendien laufen jeweils über 48 Monate
und sind mit je 500.000 Euro dotiert. Finanziert wird APART-USA zu 75
Prozent vom Fonds Zukunft Österreich (FZÖ) und zu 25 Prozent von den
aufnehmenden Forschungsstätten, an denen die Stipendiat:innen
angestellt sind. Angestellt sind die US-Forschenden an Universitäten
und Forschungseinrichtungen in ganz Österreich – von Wien bis
Innsbruck, Graz, Linz und Salzburg.

Alle Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen
mit US-Stipendiat:innen im Überblick:

* Institute of Science and Technology Austria (ISTA)

* Medizinische Universität Graz

* Medizinische Universität Innsbruck

* Medizinische Universität Wien

* Österreichische Akademie der Wissenschaften

* Technische Universität Graz

* Technische Universität Wien

* Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)

* Universität Graz

* Universität Innsbruck

* Universität Linz

* Universität Salzburg

* Universität Wien

* Veterinärmedizinische Universität Wien