Handelsobmann Trefelik begrüßt Initiative zur Abschaffung des Österreich-Aufschlags

Wien (OTS) – „Es ist erfreulich, dass Wirtschaftsminister Wolfgang
Hattmannsdorfer
mit dem Handel an einem Strang zieht und nun Seite an Seite mit uns
gegen den Österreich-Aufschlag kämpft“, sagt Rainer Trefelik, Obmann
der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Er
begrüßt damit die von Hattmannsdorfer gestartete Initiative, die zu
einem gemeinsamen Papier mehrerer Staaten führte, das heute dem EU-
Wettbewerbsrat vorgelegt wurde. Mit dabei bei der von Österreich ins
Leben gerufenen Allianz sind Tschechien, Kroatien, Griechenland,
Belgien, Luxemburg, die Niederlande und Slowenien, die sich der
österreichischen Forderung nach einem Ende der territorialen
Lieferbeschränkungen anschlossen.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum kleine Länder hier von
internationalen Markenartikelherstellern benachteiligt werden und die
Handelsunternehmen hier höhere Preise zahlen als in anderen Ländern.
Solche Lieferbeschränkungen sind erhebliche Preistreiber, die
letztlich die Konsumentinnen und Konsumenten beim täglichen Einkauf
spüren“, so Trefelik, der es begrüßt, dass man im Kampf gegen die
Inflation „nun endlich beginnt, das Problem bei der Wurzel zu packen.
Denn der Handel steht am Ende der Wertschöpfungskette.“

Lebensmittelhandelsobmann Prauchner: Gesamte Wertschöpfungskette
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Ähnlich fordert Christian Prauchner, Obmann des Bundesgremiums
Lebensmittelhandel in der WKÖ, bei jedem Glied dieser Kette genau
hinzuschauen: „Ob in der Landwirtschaft, in der Verarbeitung, der
Logistik oder bei den Einkaufspreisen von Markenartikeln – wir spüren
die gestiegenen Kosten in allen Bereichen und das führt letztendlich
auch zu höheren Preisen an der Kassa. Gegen den Österreich-Aufschlag
vorzugehen, ist daher ein sehr wichtiger Schritt im Kampf gegen die
Teuerung. Der Lebensmittehandel ist schließlich nicht Verursacher,
sondern selbst Betroffener der Inflation.“ (PWK399/DFS)