Wien (OTS) – „Das Dürre-Hilfspaket in der Höhe von 240 Millionen Euro
hilft
Österreichs Bäuerinnen und Bauern rasch, direkt und ohne
Zusatzkosten. Fakt ist: Die bäuerliche Sozialversicherung wird neben
den Beiträgen der Bäuerinnen und Bauern vor allem durch
Bundeszuschüsse finanziert. Diese Zuschüsse sind notwendig, weil die
Anzahl der aktiv Berufstätigen in der Landwirtschaft, im Vergleich zu
anderen Berufsgruppen, deutlich geringer ist. Um das Dürre-Paket zu
finanzieren, wird der Bundeszuschuss zur bäuerlichen
Krankenversicherung vorübergehend für 5 Jahre reduziert. Bäuerliche
Gelder werden nicht angetastet und es kommt auch zu keinem Zugriff
auf vorhandene Rücklagen“, erklärt der Generalsekretär der
Volkspartei, Markus Gstöttner, der weiter klarstellt: „Anstatt Geld
in Rücklagen zu zahlen, entlastet der Bund nun direkt die Bäuerinnen
und Bauern. Diese Dürrehilfe ist eine echte Entlastung, die nicht
zurückgezahlt werden muss. Es gibt dadurch keine Nachteile bei
Leistungen oder Pensionen, auch die Sozialversicherungsbeiträge
werden dadurch nicht erhöht.“
„Die Details mögen komplex anmuten. Es ist aber
verantwortungslos, dass die FPÖ diesen Umstand gezielt dazu zu nutzen
versucht, Falschinformationen zu verbreiten und Unsicherheit unter
den Betroffenen zu schüren. Die schweren Dürreschäden sind ein
schwerer Schlag für Österreichs Landwirtschaft – umso wichtiger ist
es, dass die Politik quer über Parteigrenzen hinweg an einem Strang
zieht und wirksame Lösungen findet. Denn die Leistungsstärke und
Resilienz der Lebensmittelproduktion sind ein wesentlicher
Grundpfeiler der Versorgungssicherheit in unserem Land“, so
Gstöttner.