Wien / Santa Marta (OTS) – Heute geht in Santa Marta in Kolumbien die
erste internationale
Konferenz für einen gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu
Ende. Während dort eine „Koalition der Willigen“ konkrete Schritte in
Richtung einer Welt ohne Öl, Gas und Kohle vorantreibt, fordert
Greenpeace auch von der österreichischen Regierung einen klaren
Ausstiegsplan aus fossiler Energie. Angesichts explodierender Kosten
für fossile Energieträger infolge von Krisen und Kriegen ist es umso
wichtiger, die Energieversorgung unabhängig und nachhaltig zu
gestalten.
Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace in
Österreich: „Die Signale aus Santa Marta sind unmissverständlich.
Immer mehr Staaten wollen sich aus der Abhängigkeit von fossilen
Energien befreien. Denn es ist klar: Wer heute noch an Kohle, Öl und
Gas festhält, befeuert Krisen. Erneuerbare Energien hingegen sichern
niedrigere Energiekosten, bessere Luftqualität und zukunftssichere
Arbeitsplätze. Klimaminister Norbert Totschnig muss für Österreich
einen Ausstiegsplan aus Fossilen vorantreiben und im Klimagesetz
verankern. Finanzminister Markus Marterbauer muss die Milliarden an
klimaschädlichen Subventionen im Rahmen der Budgetverhandlungen
abschaffen.”