Greenpeace bei Klimastreik: Schluss mit Steuergeschenken für Umweltzerstörer

Wien (OTS) – Greenpeace Österreich schließt sich dem heutigen
Klimastreik von
Fridays for Future an und fordert ein Ende von klimaschädlichen
Subventionen. Bis zu 5,7 Milliarden Euro gibt Österreich jährlich für
die Förderung von Klima- und Umweltzerstörung aus – in Form von
fossilen Subventionen. Greenpeace fordert, dass dieses Geld besser in
Klimaschutz, Energiewende und leistbares Leben investiert wird. Die
derzeit laufenden Budgetverhandlungen bieten die Chance, diese
Fehlausgaben und falschen Steueranreize zu korrigieren und
Österreichs Unabhängigkeit von fossilen Energien voranzutreiben.

Jasmin Duregger, Klima- und Energieexpertin bei Greenpeace in
Österreich: Aktuell ist das Budgetloch ein Zankapfel und trotzdem
werden jährlich 5,7 Milliarden Euro in klimaschädlichen
Steuergeschenken versenkt. So kann Österreich weder unabhängig, noch
krisenfest werden. Finanzminister Markus Marterbauer muss diesen
Irrweg endlich beenden! Wir brauchen jetzt den klaren Bruch mit
fossilen Abhängigkeiten und den konsequenten Umbau in eine
klimafreundliche Zukunft.“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise wird deutlich, wie
stark Österreich weiterhin von Öl- und Gasimporten abhängig ist und
wie verletzlich uns diese Abhängigkeit gegenüber internationalen
Preisschocks macht. Greenpeace warnt, dass diese strukturelle
Abhängigkeit nicht nur die Klimakrise verschärft, sondern auch das
Leben in Österreich zunehmend verteuert. Nur eine konsequenter
Ausstieg aus fossilen Energie macht Österreich langfristig unabhängig
und krisensicher.

Als finanziell und politisch unabhängige, ausschließlich am
Gemeinwohl orientierte Organisation setzt sich Greenpeace konsequent
für den Schutz der Natur und des Klimas ein – ohne Rücksicht auf
umweltschädliche Wirtschaftsinteressen. Diese Freiheit ermöglicht es
uns, mutig gegen die Umweltzerstörung aufzutreten.