Wien (OTS) – Beim 19. ordentlichen Bundestag der GÖD-Bundesvertretung
Berufsschule
kamen Berufsschullehrer:innen aus ganz Österreich in St. Pölten
zusammen, um über zentrale Weichenstellungen für die kommenden Jahre
zu beraten.
An der zweitägigen Sitzung nahmen insgesamt 60 ordentliche
Delegierte teil. Im Fokus standen dienst- und besoldungsrechtliche
Themen sowie die Erarbeitung zukünftiger Schwerpunkte für die
Berufsvertretung. Ziel des Bundestages war es insbesondere, das
Arbeitsprogramm der neuen Bundesleitung inhaltlich zu definieren und
strategisch auszurichten.
Bereits im Vorfeld waren aus allen Bundesländern zahlreiche
Anträge eingebracht worden. Diese behandelten unter anderem die
Bereiche Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzgestaltung,
Lehrer:innengesundheit, Sicherheit sowie Aus-, Fort- und
Weiterbildung im Berufsschulwesen. Die beschlossenen Anträge stellen
die Basis der gewerkschaftlichen Arbeit der Bundesleitung dar.
Neben den inhaltlichen Beratungen standen auch die Wahlen der
neuen Gremien auf dem Programm des Bundestages. Erika Merta wurde mit
beeindruckenden 93,22 Prozent zur neuen Vorsitzenden der
Bundesvertretung Berufsschule gewählt. Gerald Wenschitz wurde als
Vorsitzende-Stellvertreter bestätigt. Auch die anderen Mitglieder der
Bundesleitung erhielten die volle Zustimmung der Delegierten.
Mit dem eindeutigen Wahlergebnis setzt die Bundesvertretung
Berufsschule ein starkes Zeichen der Geschlossenheit. Der neuen
Vorsitzenden Erika Merta werden breite Unterstützung und großes
Vertrauen entgegengebracht.
Zur GÖD- Bundesvertretung Berufsschule:
Als eine der fünf Lehrergewerkschaften innerhalb der GÖD
vertreten wir die Anliegen und Bedürfnisse von ca. 4000
Berufsschullehrer:innen. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ist ein
wichtiger Teil der Sozialpartnerschaft. Im sozialen Dialog verhandeln
wir überwiegend mit dem für uns zuständigen Bundesministerium für
Bildung im Bereich des Dienst- und des Besoldungsrechts.
Respektvoller und anerkennender Umgang mit unseren Kolleg:innen
stehen neben einem soliden Arbeitsumfeld im Mittelpunkt.