Gewessler: „Kickl will die Grundfesten unserer liberalen Demokratie einreißen“

Wien (OTS) – Die Klubobfrau der Grünen, Leonore Gewessler, reagiert
mit klaren
Worten auf die gestrige 70-Jahr-Feier der FPÖ. „Einmal mehr hat
Herbert Kickl bewiesen, worum es ihm geht: Er will die Grundfesten
unserer liberalen Demokratie einreißen. Dazu passt, dass er sich von
Alice Weidel, Viktor Orbán und Geert Wilders beklatschen lässt, die
offen demokratische Institutionen angreifen und europäische
Zusammenarbeit torpedieren.“

Auch die Russlandfreundschaft des FPÖ-Chefs kritisiert Gewessler
scharf: „Wer keine Gelegenheit auslässt, sich dem mörderischen Regime
in Russland an den Hals zu werfen, agiert nicht im Interesse unserer
Heimat. Das ist Pseudopatriotismus in Reinkultur. Wenn er ehrlich
wäre, hätte er gestern vor dem Stephansdom die Russlandfahnen
geschwenkt“, so die Grüne Klubobfrau.

Mit seiner rechten Hetze agiere er wie ein Hooligan am
Spielfeldrand. „Alles, was Herbert Kickl beherrscht, ist, wie ein
Hooligan am Spielfeldrand zu stehen, mit Pyrotechnik um sich zu
werfen und sich noch daran zu ergötzen, wenn es brennt. Die FPÖ will
die Probleme und Herausforderungen der Menschen in diesem Land nicht
lösen, sondern strebt offenbar eine Kickl-Autokratie nach ungarischem
Vorbild an. Ein Modell, das genau dort gerade gescheitert ist“, so
Gewessler.

„Als Grüne werden wir alles daran setzen, dass es so weit nie
kommt. Weil wir die Alternative für alle sind, denen die Politik der
Regierung nicht reicht, die den blauen Zerstörern aber etwas
entgegensetzen wollen. Wir werden das Land der FPÖ jedenfalls nicht
kampflos überlassen“, gibt sich die Grüne Klubobfrau kämpferisch.