Gewessler: Die Menschen haben ein Recht auf Hitzeschutz – Regierung blieb ganzen Sommer untätig

Wien (OTS) – „Wir haben in Österreich allein im Juni und Juli fast
650 Hitzetote
zu beklagen. Das ist nicht nur eine furchtbare Tragödie. Es ist auch
ein dringender Auftrag, endlich zu handeln und die Menschen in
unserem Land wirksam vor der extremen Hitze zu schützen. Aber die
Regierung blieb den ganzen Sommer über untätig – das ist fahrlässig“,
hält Leonore Gewessler, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen,
fest.

„Die extreme Hitze dieses Sommers trifft uns zwar alle. Aber sie
trifft nicht alle gleich. Gerade die verletzlichsten Gruppen – kleine
Kinder, ältere und vorerkrankte Menschen – waren Temperaturen bis zu
40 Grad schutzlos ausgeliefert. Das ist nicht nur hochgradig
ungerecht, es wird auch zu einer immer größeren Gefahr für die
Gesundheit vieler Menschen“, so Gewessler weiter.

„Was es braucht, ist völlig klar. Hitzeschutz und Klimaanlagen
überall dort, wo Menschen besonders gefährdet sind, etwa in Schulen,
Kindergärten, Spitälern oder Pflegeheimen. Zugang zu Abkühlung, die
allen kostenlos offensteht. Mehr Bäume und Schatten in unseren
Städten. Und mutigen Klimaschutz sowie gezielte Renaturierung, um die
Ursachen der immer extremeren Hitze zu bekämpfen“, führt Gewessler
aus.

„Mit unserer Petition fordern wir akuten Hitzeschutz und echten
Klimaschutz – ohne weitere Verzögerung. Über 19.000 Menschen haben
bereits unterschrieben. Jede weitere Unterschrift erhöht den Druck
auf die Regierung, endlich zu handeln“, so Gewessler.

Die Petition kann weiterhin auf www.gruene.at/hitzeschutzpaket
unterstützt werden.