Gewalt an Frauen hat System. Es ist Zeit für den Systemumbruch.

Wien (OTS) – Einladung zur Pressekonferenz

am 17.09.2025 um 9.30 im Presseklub Concordia, 1010, Bankgasse 8

Online-Beteiligung möglich https://youtu.be/moF9NE0BUW0

– Cornelius Obonya, Schauspieler und Künstler

– Oliver Scheiber, Jurist und Publizist

– Peter Traschkowitsch, Tatort Arbeitsplatz/Gewerkschaft Vida

Maria Rösslhumer, Vorsitzende des Vereins StoP-Stadtteile ohne
Partnergewalt

Moderation: Manuela Kamper, Podcasterin, Unternehmerin

Das Ausmaß der Gewalt an Frauen ist unerträglich hoch und sie
findet tagtäglich statt, obwohl Österreich seit Jahrzehnten
Gleichstellung, Frauenrechte sowie Gewaltschutzgesetze und -maßnahmen
laufend implementiert, novelliert und internationale Konventionen
ratifiziert hat. Dennoch müssen immer noch zu viele Frauen sterben,
flüchten und fürchten. Sie werden nicht ernst genommen und nicht
ausreichend unterstützt. Täter hingegen werden viel zu spät gestoppt.
Hier stimmt etwas nicht im System. Um eine grundlegende
Systemänderung zu erreichen, sind viele Kräfte nötig! Wir brauchen
eine Flut an Solidarität und Unterstützung.

Wir brauchen vor allem couragierte Männer, die positive VorbildER
für unsere Gesellschaft sein wollen. Davon gibt es viele. Einige von
ihnen zeigen ihr Engagement bereits öffentlich – im Rahmen der StoP-
Bewusstseinskampagne „Männer zeigen Haltung und übernehmen
Verantwortung”.

Warum sie VorbildER sein wollen, mitmachen, wo sie ihr
persönliches StoP setzen und was Männer aktiv tun können, darüber
sprechen sie bei der Pressekonferenz. Alle Infos über die Kampagne
findet man unter www.verein-stop-partnergewalt.at/maenner

Die Kampagne kann man auch finanziell unterstützen

Spendenkonto: IBAN: AT31 1500 0044 0107 2204

Siehe: www.verein-stop-partnergewalt.at

Der Verein „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ ist frei
finanziert.

Kontakt:

Mag.a Maria Rösslhumer

Tel: +43 660 802 6388

[email protected]

Die Initiative StoP – „Stadtteile ohne Partnergewalt” – besteht
seit 2019 und ist aktuell an über 46 Standorten in allen neun
Bundesländern aktiv. StoP verfolgt einen niederschwelligen,
aufsuchenden Ansatz in der Primärprävention. Das Ziel besteht darin,
häusliche Gewalt frühzeitig zu erkennen, zu unterbrechen und
Nachbarschaften zur Zivilcourage gegen Gewalt an Frauen und Kindern
zu ermutigen. Seit 1. März 2024 gibt es zusätzlich den eigenständigen
Verein „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“, um die Community
Arbeit vor Ort zu stärken und das Bewusstsein für dieses
gesellschaftliche Problem zu schärfen. Der Verein basiert auf dem von
Prof.in Sabine Stövesand (HAW Hamburg) entwickelten und
urheberrechtlich geschützten Konzept.