Gerstl zu Ehrenamt und gemeinnützigen Organisationen: Österreich ohne Vereine wäre wie ein Schnitzel ohne Panier

Wien (OTS) – „Fast die Hälfte der gesamten österreichischen
Bevölkerung engagiert
sich in gemeinnützigen Organisationen und leistet damit 840 Millionen
Arbeitsstunden pro Jahr. Für unsere Sicherheit, Gesundheit, Soziales,
Sport, für Kultur und Brauchtum. Für Nachwuchs- und Talentförderung
unserer Kinder oder gelebte Integration“, so Wolfgang Gerstl,
Fraktionsvorsitzender der ÖVP im Ständigen Unterausschuss des
Rechnungshofausschusses.

“Sehr viele Menschen sind jeden Tag auf die Arbeit der
gemeinnützigen Vereine angewiesen – auf den Krankentransport, die
Feuerwehr, die Krankenpflege, Essen auf Rädern, Kinderschutz oder die
Obdachlosenhilfe. In Österreich wird damit eine Wertschöpfung von bis
zu 22 Milliarden Euro pro Jahr erbracht und doch kann man den wahren
Wert dieser Arbeit gar nicht in Zahlen messen. Es ist der soziale
Zusammenhalt im Land der zählt, das Übernehmen solidarischer
Verantwortung, die sinnstiftende Arbeit für ein gemeinsames Ziel.
Österreich ohne Vereine wäre wie ein Schnitzel ohne Panier.”

Gerstl distanziert sich auch in aller Deutlichkeit vom Versuch
der FPÖ, die wertvollen gemeinnützigen Organisationen in Österreich
in ein schiefes Licht zu rücken und deren Förderung zu kritisieren:
“Das freiwillige Engagement müssen wir schützen, ermöglichen und
fördern. Das ist ein klares Bekenntnis zu einem Österreich der
Vereine und des Ehrenamtes. Die ÖVP wird immer auf der Seite jener
Menschen stehen, die sich engagieren.”

Für Gerstl biete der Ständige Unterausschuss die Gelegenheit, die
gesamte Breite der geförderten Vereine zu beleuchten und vor allem
über die zahlreichen Aufgaben zu reden, die nicht durch staatliche
Einrichtungen erbracht werden müssen, weil gemeinnützige Vereine die
Verantwortung übernehmen. Davon klar zu differenzieren sei, wenn
einzelne Vereine zu Unrecht Förderungen beziehen, oder die
vereinbarten Leistungen nicht erbringen. “Ideologie,
Fördergeldmissbrauch und Vereinszwecke, die Österreich schaden, haben
nichts in der Förderstruktur verloren. Es geht hier um das hart
erarbeitete Steuergeld der österreichischen Bevölkerung und deshalb
müssen alle Förderungen nach den Grundsätzen der Sparsamkeit,
Zweckmäßigkeit und klaren Förderrichtlinien erfolgen”, so Wolfgang
Gerstl und weiter: “Leistungen der Organisationen müssen
dokumentiert, evaluiert und regelmäßig überprüft werden – auch durch
den Rechnungshof. Wenn Leistungen nicht wie vereinbart erbracht
werden, dann sind die Fördermittel zurückzufordern.” (Schluss)