FW-Langthaler: Babler gefährdet mit ideologischer Außenpolitik den Wirtschaftsstandort Österreich und Europa

Österreich (OTS) – Die jüngsten Überlegungen von Vizekanzler und
SPÖ-Vorsitzendem
Andreas Babler , Sanktionen und Strafzölle gegen die USA und
Präsident Donald Trump ins Spiel zu bringen, zeigen einmal mehr eine
wirtschaftspolitische Orientierungslosigkeit, die dem Standort
Österreich massiv schadet. Wer in wirtschaftlich angespannten Zeiten
mit handelspolitischer Eskalation droht, nimmt bewusst Nachteile für
heimische Betriebe und Arbeitnehmer in Kauf.

Österreichs Wirtschaft ist in hohem Maß vom Export, von
funktionierenden Lieferketten und von stabilen internationalen
Wirtschaftsbeziehungen abhängig. Strafzölle und Sanktionsdrohungen
führen zu höheren Kosten, schwächen die Wettbewerbsfähigkeit
heimischer Unternehmen und gefährden Investitionen sowie
Arbeitsplätze – insbesondere in Industrie, Gewerbe und produzierenden
Betrieben.

Während Unternehmer täglich mit steigenden Kosten,
Fachkräftemangel, überbordender Bürokratie und schwacher Nachfrage
kämpfen, beschäftigt sich der Vizekanzler mit theoretischen
Sanktionsszenarien, deren wirtschaftliche Folgeschäden am Ende die
Betriebe tragen müssten. Das ist keine verantwortungsvolle
Wirtschafts- oder Außenpolitik, sondern ein gefährliches Spiel mit
dem Wohlstand unseres Landes.

Österreich braucht eine Politik, die wirtschaftliche Vernunft,
Stabilität und verlässliche Rahmenbedingungen in den Mittelpunkt
stellt. Ideologisch motivierte Strafzoll- und Sanktionsüberlegungen
schwächen nicht nur einzelne Branchen, sondern den gesamten
Wirtschaftsstandort Europa.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler:
„Wer glaubt, durch Strafzölle oder Sanktionen gegen die USA
wirtschaftliche Stärke erzeugen zu können, riskiert das Gegenteil:
höhere Kosten, weniger Investitionen und gefährdete Arbeitsplätze.
Österreichs Betriebe brauchen Stabilität, Planbarkeit und
wirtschaftliche Vernunft – keine ideologischen Experimente auf ihrem
Rücken.“