Wien (OTS) – Die aktuellen Wirtschaftsdaten sprechen eine klare,
traurige Sprache:
Österreich steht wirtschaftlich auf der Bremse – die Verantwortung
dafür trägt die Bundesregierung. Die reale Wachstumsrate liegt bei
mageren 0,3 %, die Investitionsfreudigkeit sinkt, Unternehmen
verlassen Österreich oder gehen Pleite, die Arbeitslosigkeit steigt
und die Betriebe verlieren zunehmend das Vertrauen in den
Wirtschaftsstandort Österreich.
Besonders dramatisch ist die Lage für Klein- und Mittelbetriebe,
aber auch für die österreichische Industrie, die sich aufgrund zu
hoher Energiekosten, überschießender Lohnsteigerungen in den letzten
drei Jahren, überbordender Berichtspflichten, Dokumentationsauflagen
und regulatorischer Unsicherheit kaum mehr auf ihr Kerngeschäft
konzentrieren können und am Markt immer mehr abrutschen. Während die
Wirtschaftskammer in wohlklingenden Positionspapieren von
Bürokratieabbau spricht, fehlen konkrete Reform- und
Entlastungsschritte völlig.
Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) fordert daher in sofortiges
Umdenken. Österreich braucht eine unternehmerfreundliche Wende, wenn
der Wirtschaftsstandort nicht weiter abrutschen soll.
Unsere Lösungen für Wachstum, Beschäftigung und Standortstärkung:
–
Bürokratie halbieren: Einführung eines Bürokratie-
Notstandsgesetzes mit dem Ziel, den Verwaltungsaufwand für
Unternehmen bis 2027 um 50 % zu reduzieren.
–
Steuern senken statt verteilen: Körperschaftsteuer auf 19 %
senken, Einkommenssteuer für Leistungsträger entlasten,
Investitionsfreibeträge ausweiten.
–
Investitionsprämie für den Mittelstand: Ein klares Signal zur
Reindustrialisierung, insbesondere in Digitalisierungs-,
Energieeffizienz- und Automatisierungsprojekten.
–
Fachkräftemangel bekämpfen: Attraktivierung der Lehre, gezielte
Qualifizierungsprogramme und Zuwanderung nach Qualifikation statt
Quote, wenn benötigt.
–
Wirtschaftsförderung neu denken: Exportoffensive für heimische
Betriebe – besonders in CEE, Südostasien und im Tech-Sektor.
FW-Bundesobmann Matthias Krenn fasst zusammen: „Die aktuelle Lage
ist nicht mehr nur eine Wachstumsdelle – das ist
wirtschaftspolitischer Blindflug mit Ansage. Seit Jahren prangern wir
die immer stärkere Belastung unserer Unternehmen durch Bürokratie,
Steuern und ideologisch getriebener Politik an. Doch statt zu
handeln, dümpelt die Regierung im Dämmerschlaf weiter vor sich hin –
während unsere Wirtschaft ausblutet. Österreich braucht keinen neuen
Beirat, keine weitere Studie, kein weiteres Förderkonstrukt oder
irgendwelche Workshops unter Einbindung der saft- und kraftlosen
Sozialpartner – wir brauchen wirtschaftlichen Hausverstand. Unsere
Hauptforderungen sind klar: Bürokratie halbieren, Steuern senken,
Investitionen anreizen und Exportoffensiven starten. Nur so bringen
wir unser Land zurück auf die Überholspur.“