Baden (OTS) – Digitale Souveränität Europas nicht nur diskutieren,
sondern
umsetzen.
BSI Software, führender europäischer CRM- und CX-
Softwarehersteller, setzt sich konsequent für die digitale
Souveränität europäischer Unternehmen ein. Das viel diskutierte Thema
stösst zunehmend auf Resonanz und aktive Unterstützung. Deshalb
stellen die Experten von BSI Software fünf Thesen vor, die die
Bedeutung von digitaler Souveränität verdeutlichen und praktische
Ansätze für die Umsetzung liefern.
Digitale Souveränität ist kein reines IT-Thema, sondern eines,
welches die strategische Geschäftsausrichtung eines Unternehmens
hinsichtlich Produktentwicklung und Serviceangebote mitbestimmt. Die
europäische Spitzenpolitik engagiert sich, hier gemeinsame, sinnvolle
Lösungen für technologische Unabhängigkeit zu finden: Auf dem “
Europäischen Gipfel zur digitalen Souveränität 2025 “ nächste Woche
in Berlin sollen beispielsweise Vorschläge für den EU-weiten Abbau
von Hürden im Digitalbereich diskutiert werden.
„Wir begrüssen diese Initiativen ausdrücklich,“ sagt Markus
Brunold, CEO bei BSI Software. „Doch wir weisen zusätzlich auf
Software-Architekturen hin, mit denen Unternehmen schon heute
wichtige Schritte in Richtung digitale Selbstbestimmung gehen können.
Mit unserer Softwarelösung BSI Customer Suite unterstützen wir in
stark regulierten Branchen wie dem Finanzdienstleistungs- und Energy
& Utilities-Sektor, in denen es um sensible Daten und das Vertrauen
der Kundinnen und Kunden geht. Mit unseren modellagnostischen
Ansätzen müssen sich Kunden nicht festlegen, sondern können
entsprechend ihrer Digitalstrategie frei wählen, entweder bei ihrem
Cloud- bzw. AI-Modell-Anbieter zu bleiben oder zu wechseln.“
Besonders hinsichtlich der Entwicklungen bei AI-basierten
Technologien gewinnt die digitale Souveränität nochmals an Bedeutung.
Je mehr Arbeitsabläufe durch AI Agents als Erweiterung der Workforce
unterstützt werden, umso größer wird die Abhängigkeit von der
zugrundeliegenden IT-Infrastruktur. Unternehmen brauchen damit einmal
mehr ihre digitale Unabhängigkeit, zum Beispiel durch die Freiheit,
ihre Anbieter jederzeit wechseln zu können.
Fünf Thesen für technologische Unabhängigkeit und digitale
Selbstbestimmung
1. Digitale Souveränität ist mehr als Datenschutz
Nur Unternehmen, die autonom über ihre Daten, ihre Infrastruktur
und ihre IT-Prozesse bestimmen können, sind digital souverän und
technologisch weitgehend unabhängig. Das geht weit über die
herkömmliche Definition von Datenschutz hinaus: Die Unternehmen
präzisieren damit, wer Daten wie nutzen darf, ohne zu riskieren, dass
Gesetze wie etwa der amerikanische CLOUD-Act die europäischen
Datenschutz-Bestrebungen aushebeln.
2. Digitale Souveränität ist ein strategischer Wettbewerbsvorteil
Unternehmen, die digital souverän agieren, machen sich unabhängig
von nicht-europäischen Technologieanbietern und damit resilienter
gegenüber geopolitischen Entwicklungen. Das und der transparente,
verantwortungsbewusste Umgang mit Daten und AI schaffen Vertrauen bei
Kundinnen, Kunden und Partnerunternehmen. Wer von einem Anbieter,
einer Plattform oder Technologie abhängig ist, verliert
Gestaltungsspielraum und Innovationskraft. Preise, Updates,
Schnittstellen oder Funktionsweisen werden extern bestimmt –
Innovation wird zum Reagieren statt Agieren.
3. Multi-Cloud-Infrastrukturen verhelfen zu mehr digitaler
Selbstbestimmung
Eine Multi-Cloud-Strategie vermindert das Vendor-Lock-in-Risiko.
Daten können gezielt in Europa verarbeitet werden, um regulatorische
Anforderungen wie die DSGVO oder den EU Data Act zu erfüllen. Zudem
ist es immer möglich, den Dienstleister zu wechseln – ein
Innovationsimpuls, der im EU Data Act ausdrücklich erwünscht ist.
4. Künstliche Intelligenz macht digitale Souveränität noch
wichtiger
Jedes Unternehmen in Europa muss die bewusste Entscheidung
treffen, wie abhängig es sich von bestimmten AI-Modellen machen
möchte, bzw. wie viel Abhängigkeit verantwortbar ist. Wer seine
Prozesse mithilfe von europäischen Technologien und Anbietern umsetzt
und seine AI-Modelle jederzeit austauschen kann, bleibt unabhängig
und offen für die jeweils beste Lösung.
5. Digitale Souveränität ist der neue Standard für
Kundenvertrauen
Souveränität ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern ein
sichtbarer Vertrauensbeweis. Kunden und Partner erwarten
nachvollziehbare Datenströme, transparente AI-Modelle und klare
Verantwortlichkeiten – insbesondere in Banking, Insurance und
Energie.
Unternehmen, die diese Transparenz aktiv leben, stärken ihr
Markenversprechen und differenzieren sich im Markt. Digitale
Souveränität gelingt nicht im Alleingang. Gerade in hochregulierten
Branchen zeigt sich: Nur wer technologische Standards gemeinsam mit
Partnern, Verbänden und Aufsichtsbehörden gestaltet, kann Innovation
nachhaltig absichern. Kooperation – etwa über gemeinsame Frameworks,
Zertifizierungen und Open-Source-Initiativen – schafft Vertrauen,
Transparenz und Skalierbarkeit für die gesamte Branche.
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Über BSI Software
BSI Software ist ein führender europäischer Anbieter von
Softwarelösungen für Customer Relationship Management (CRM) und
Customer Experience (CX). Die BSI Customer Suite unterstützt
Unternehmen aus regulierten Branchen wie Banking, dem
Versicherungssektor, Einzelhandel sowie Energie- und
Versorgungswirtschaft bei der ganzheitlichen Gestaltung digitaler
Kundenbeziehungen – entlang der gesamten Customer Journey. Dabei ist
BSI Software Marktführer in seinen Fokusbranchen in der DACH-Region.