FSG-younion ad Welttag der sozialen Gerechtigkeit: Demokratie braucht starke öffentliche Dienste

Wien (OTS) – Am 20. Februar, dem Welttag der sozialen Gerechtigkeit,
rückt die
weltweite Ungleichheit ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Für die FSG-
younion ist klar: Soziale Gerechtigkeit ist kein wohlklingendes
Schlagwort, sondern das Fundament einer lebendigen Demokratie. In
einer Zeit, in der demokratische Grundfeste zunehmend unter Druck
geraten und gesellschaftliche Spaltungen vertieft werden, braucht es
ein solidarisches Bewusstsein mehr denn je.

„Soziale Gerechtigkeit ist das Fundament einer demokratischen
Gesellschaft. Sie entscheidet darüber, ob Menschen echte Teilhabe
erfahren und ob Solidarität im Alltag spürbar wird. Unser Auftrag ist
klar: Wir kämpfen dafür, dass öffentliche Leistungen allen
zugutekommen und niemand zurückgelassen wird“, betont
Bundesgeschäftsführer der FSG-younion, Erich Kniezanrek.

Die FSG-younion steht für qualitativ hochwertige öffentliche
Dienstleistungen und drüber hinaus als Garant für Chancengleichheit,
sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Stabilität. Wer an der
Daseinsvorsorge spart oder sie privatisieren will, greift das
Rückgrat der Gesellschaft an.

Gerade Städte und Gemeinden stemmen tagtäglich zentrale Aufgaben:
Öffentliche Dienste & Verkehrsmittel, Energie, Pflege,
Gesundheitsversorgung, Kinderbetreuung, Bildung, leistbares Wohnen,
Kunst & Kultur, Sport und vieles mehr. Doch während Anforderungen
steigen, werden finanzielle Spielräume enger. Weitere Einsparungen
sind ohne massive Leistungskürzungen nicht mehr möglich. Wer jetzt
nicht gegensteuert, riskiert soziale Verwerfungen – und öffnet
populistischen Kräften Tür und Tor.

Die FSG-younion fordert daher einen aufgabenorientierten
Finanzausgleich, gezielte Investitionen in öffentliche Infrastruktur,
eine klare Absage an Privatisierungen und eine Erhöhung der
Grundsteuer, welche seit 1. Jänner 1983 nicht mehr angepasst wurde
und den Kommunen die nötigen finanziellen Mittel zur Seite stellen
würde. Gleichzeitig braucht es endlich eine gerechte Steuerpolitik:
Eine Millionärssteuer ist ein Gebot der Fairness.

Heute ist ebenso Johanna Dohnal-Gedenktag. Johanna Dohnal, die
erste Frauenministerin Österreichs und eine kompromisslose Kämpferin
für Gleichstellung und soziale Rechte. Ihr politisches Wirken zeigt:
Fortschritt entsteht nicht durch Zurückweichen, sondern durch
entschlossenes Handeln – so auch am heutigen Welttag der sozialen
Gerechtigkeit.

„Der 20. Februar erinnert uns nicht nur an den Welttag der
sozialen Gerechtigkeit, sondern auch an das Lebenswerk von Johanna
Dohnal. Sie hat gezeigt, dass der Einsatz für Gleichstellung, soziale
Sicherheit und demokratische Teilhabe keine Selbstverständlichkeiten
sind, sondern politisch erkämpft werden müssen. In ihrem Sinne heißt
soziale Gerechtigkeit heute, entschlossen für gleiche Chancen,
Respekt und eine starke öffentliche Daseinsvorsorge einzutreten – und
zugleich sicherzustellen, dass ihre Finanzierung nachhaltig und
gerecht gewährleistet ist. Zukunftsinvestitionen müssen als das
behandelt werden, was sie sind: Investitionen in Stabilität und
Gerechtigkeit. Nur so bleiben Solidarität und Demokratie tragfähig
für kommende Generationen“, so der FSG-younion Vorsitzende Ing.
Christian Meidlinger.

Für die FSG-younion ist daher klar: Wer Demokratie stärken will,
muss soziale Gerechtigkeit sichern – konsequent, solidarisch und ohne
Kompromisse.