Wien (OTS) – Anlässlich des 1. Mai, des internationalen Tags der
Arbeit, setzt die
FSG-younion – die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter:innen
in der younion _ Die Daseinsgewerkschaft – ein klares Zeichen für
soziale Gerechtigkeit und eine faire Finanzierung des Gemeinwohls.
Unter dem Motto „Gemeinsam für das, was zählt – am 1. Mai!“ fordert
die FSG-younion eine Millionärssteuer, eine Erbschaftssteuer für
Millionäre sowie eine umfassende Reformierung der Grundsteuer.
Während Arbeitnehmer:innen tagtäglich Verantwortung übernehmen
und ihren Beitrag leisten, befinden wir uns in einer Schieflage, wenn
es um Steuergerechtigekeit bei Millionäre geht. Gleichzeitig geraten
öffentliche Dienstleistungen – vom Gesundheitsbereich über Pflege und
Bildung bis hin zu kommunaler Infrastruktur – immer stärker unter
Druck. Das gefährdet nicht nur die Qualität der Leistungen, sondern
auch die Arbeitsbedingungen hunderttausender Beschäftigter im
öffentlichen und gemeinwohlorientierten Bereich.
Vorsitzender der FSG-younion, Christian Meidlinger, betont:
„Der 1. Mai steht für Zusammenhalt und Solidarität. Wer Millionen
besitzt, muss mehr beitragen – damit Arbeit gerecht entlohnt und die
Daseinsvorsorge gesichert bleibt.“
Eine gerechte Vermögensbesteuerung für Millionäre ist auch
entscheidend für die Handlungsfähigkeit der Gemeinden.
Bundesgeschäftsführer der FSG-younion, Erich Kniezanrek, hält fest:
„Städte und Gemeinden tragen die Hauptlast öffentlicher Leistungen.
Ohne neue, faire Einnahmequellen wird es immer schwieriger, diese
Aufgaben zu erfüllen. Das ist keine gelebte Solidarität.“
Ein zentraler Hebel dabei ist die Besteuerung großer
Vermögensübertragungen.
„Erbschaften zementieren Ungleichheit über Generationen hinweg –
besonders zulasten von Frauen, die ohnehin häufiger von geringeren
Einkommen und Pensionen betroffen sind. Eine Erbschaftssteuer für
Millionäre ist ein wichtiger Schritt zu mehr Chancengleichheit und
sozialer Gerechtigkeit“, unterstreicht geschäftsführende FSG-younion
Bundesfrauenvorsitzende Sabine Slimar Weißmann.
Auch aus Sicht der Jugend ist die Frage der Steuergerechtigkeit
eine entscheidende Zukunftsfrage. „Junge Menschen brauchen starke
öffentliche Leistungen und Perspektiven. Dafür müssen auch die
Millionäre endlich ihren gerechten Beitrag leisten“, betont
Vorsitzende der FSG YOUNG younion Sarah Popernitsch.
Ergänzend dazu fordert die FSG-younion eine zeitgemäße Reform der
Grundsteuer. Seit Jahrzehnten nicht angepasst, spiegelt sie reale
Vermögensverhältnisse nicht mehr wider und lässt wichtige Einnahmen
ungenutzt, die dringend für Investitionen in Wohnen, Klimaschutz und
Infrastruktur benötigt werden.
Die FSG-younion bekräftigt am 1. Mai ihre Haltung: Gute Arbeit,
soziale Sicherheit und hochwertige öffentliche Dienstleistungen
brauchen eine faire Finanzierung. „Gemeinsam für das, was zählt – das
heißt heute mehr denn je: Steuergerechtigkeit schaffen, Solidarität
leben und den sozialen Zusammenhalt stärken“, so Meidlinger,
Kniezanrek, Slimar-Weißmann und Popernitsch unisono abschließend.