Schönheit

Frisch vom Feld: Bauern setzen auf Direktvermarktung

St. Pölten (OTS) – Vom Ab-Hof-Verkauf bis zum Online-Shop – die
bäuerliche
Direktvermarktung hat eine steigende Bedeutung für die heimische
Landwirtschaft: sie sichert Familienbetriebe ab und sorgt für
Wertschöpfung, Investitionen und Arbeitsplätze. Mehr als die Hälfte
der bäuerlichen Direktvermarkter will trotz aller Herausforderungen
zusätzliche Investitionen in diesem Bereich tätigen, wie aus einer
neu erschienenen Studie jetzt hervorgeht.

Die „Land und Leute“ Reportage aus Oberösterreich zeigt, wie zwei
Betriebe mit unterschiedlicher landwirtschaftlicher Ausrichtung unter
anderem den Ab-Hof-Verkauf vorantreiben wollen. Etwa am Betrieb von
Familie Fuchsberger in Gunskirchen bei Wels, wo aus dem eigenen Bio-
Getreide direkt am Hof Müsli hergestellt und verkauft wird. Auch am
Milchviehbetrieb der Familie Zauner in Niederwaldkirchen weiß man,
dass es Innovationen braucht, um zukunftsfit zu bleiben. Die Familie
kreiert immer wieder neue Produkte und setzt auf Energieautarkie.

Weitere Themen von „Land und Leute“ am 5. September:

Bauernhof als Klassenzimmer

Lesen, rechnen, schreiben lernen – und in der Pause die Schafe
streicheln. Das neue Schuljahr startet für einige Volksschulkinder am
Bauernhof – in Österreichs erster Green Care Privatschule. Auf dem
ImpulsHof in Stössing in Niederösterreich ist eine neue Schule
entstanden.

Botschafter für Biodiversität

Hanf, Mohn, Leindotter und noch vieles mehr baut Michael
Halbfurter in Dölsach in Osttirol an. Vom Landwirtschaftsministerium
wurde er für seine große Vielfalt am Feld, gepaart mit Pioniergeist
und Wissensvermittlung zum Biodiversitätsbotschafter 2026 nominiert.

Junges Handwerk

Mit 18 Jahren hat sie den Bauernhof der Eltern übernommen und
zählt heute zu den besten Jung-Floristinnen Europas: Sophie
Bretterklieber verbindet auf ihrem Hof in Lannach in der Steiermark
Landwirtschaft und Spitzenfloristik.

Barockgarten im Alpenvorland

Für die Serie „Sommergärten“ besucht das „Land und Leute“-Team
einen Barockgarten in Schiedlberg in Oberösterreich. Aus 7.000 m²
Acker hat Christian Kis einen barocken Garten mit symmetrischen,
formalen Beeten gestaltet.

Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer