Wien (OTS) – Die FPÖ Wien hat heute, Mittwoch, im Rahmen einer
Pressekonferenz im
Rathaus abermals einen „zunehmenden Sicherheitsnotstand“ in der
Bundeshauptstadt geortet. Der nicht amtsführende Stadtrat Stefan
Berger wiederholte die Forderung nach mehr Polizeikräften für Wien,
um etwa die „besorgniserregende“ Entwicklung der Jugendkriminalität,
die sich seit 2021 mehr als verdoppelt habe, in den Griff zu
bekommen. Berger kritisierte auch die Zunahme von Messerattacken auf
rund 1.000 pro Jahr. Der FPÖ-Politiker vermisste ebenfalls „effektive
Maßnahmen an Brennpunkten“. So gebe es laut FPÖ etwa am Keplerplatz
in Favoriten in der Nähe einer Schule „eine offene Alkohol- und
Drogenszene“; hier forderte Berger ein Alkoholverbot als ersten
Sicherheitsschritt ein.
Besonders problematisch sei aufgrund von budgetären Zwängen auch,
dass nur noch ein Drittel aller Polizeidienststellen in Wien „rund um
die Uhr“ geöffnet seien und weniger Polizeistreifen auf der Straße
unterwegs seien, so die FPÖ. Grund dafür seien personelle Abflüsse.
Laut Freiheitlichen seien im Vorjahr in Wien tatsächlich 390
Exekutivbedienstete weniger zur Verfügung gestanden, als die
offiziellen Daten des Innenministeriums zeigen würden: „Es werden nur
Neuaufnahmen den Pensionierungen gegenübergestellt, während
Kündigungen, Versetzungen und interne Abzüge etwa ins
Innenministerium einfach ausgeblendet werden.“
Neben einer Personaloffensive mit 1.500 Polizeikräften mehr für
Wien forderte Berger eine Stärkung der Polizeipräsenz auf Wiens
Straßen sowie eine Reform des geplanten Dienstzeitmodells.
Weitere Informationen: FPÖ-Rathausklub Wien, Pressestelle, Tel.:
01/4000-81799 (Schluss) nic