Wien (OTS) – Die Bezirksvertretung Währing hat in ihrer Sitzung am
18. Juni 2026
die Anträge der FPÖ zur Durchführung einer Bürgerbefragung zur
geplanten Umgestaltung des Aumannplatzes sowie zur Erarbeitung einer
alternativen Planung mit Erhalt der durchgehenden Befahrbarkeit der
Währinger Straße abgelehnt. „Die geplante Umgestaltung des
Aumannplatzes ist ein massiver Eingriff in die Verkehrsstruktur des
18. Bezirks. Wenn eine neue Fußgängerzone mitten in der Währinger
Straße errichtet und damit eine wichtige Verkehrsverbindung
unterbrochen werden soll, wäre es das Mindeste, die Bevölkerung
direkt zu befragen. Dass Grün-Rot davor zurückschreckt, zeigt ihr
bedenkliches Demokratieverständnis“, kritisiert der Obmann der
Währinger Freiheitlichen, LAbg. Udo Guggenbichler.
„Unser Ziel war nicht die Verhinderung einer Aufwertung des
Aumannplatzes, sondern eine ganzheitliche Planung, die sowohl eine
attraktivere Gestaltung des öffentlichen Raums wie auch die
bestehende wichtige Verkehrsverbindung erhält. „Eine moderne
Bezirkspolitik muss unterschiedliche Interessen zusammenführen und
nicht grüne Lösungen von Bezirksvorsteherin Nossek ohne jede
Diskussion durchdrücken“, so Klubobmann Lothar Planner. Der Antrag
zur Bürgerbefragung verwies unter anderem darauf, dass die geplante
Umgestaltung gemäß Nosseks Grobkonzept erhebliche Auswirkungen auf
Verkehr, Wirtschaft und Lebensqualität im Bezirk hätte und mit
geschätzten Kosten von bis zu drei Millionen Euro auch eine enorme
finanzielle Belastung in Zeiten des Sparzwangs wäre.
Zwtl.: Mehr Sicherheit für Fußgänger in Pötzleinsdorf beschlossen
Grund zur Freude gibt jedoch der einstimmige Beschluss des
freiheitlichen Antrags zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beim
Schutzweg im Bereich der Haltestelle „Pötzleinsdorfer Friedhof“ der
Buslinie 41A. Die zuständigen Stellen der Stadt Wien sollen prüfen,
welche Maßnahmen die Sicherheit für Fußgänger verbessern können. „Die
FPÖ Währing wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass große
Veränderungen im Bezirk mit den Menschen und nicht über ihre Köpfe
hinweg umgesetzt werden“, so Guggenbichler und Planner abschließend.