Wien (OTS) – „Während die Europäische Union heute offenbar nichts
Besseres zu tun
hat, als erneut Sanktionen gegen Russland auf den Weg zu bringen,
bleibt die dringend notwendige Diplomatie weiterhin auf der Strecke.
Gerade an diesem Wochenende bemühte sich US-Präsident Donald Trump
erneut darum, Bewegung in die Friedensverhandlungen zu bringen und
eine politische Lösung für den Ukraine-Krieg zu finden. Doch anstatt
diese Bemühungen zu unterstützen, setzt Brüssel stur auf weitere
Eskalation und gießt damit immer neues Öl ins Feuer“, kritisierte
heute Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im
Europäischen Parlament.
„Es ist schlicht unfassbar, mit welcher politischen
Realitätsverweigerung die Brüsseler Bubble an ihrem völlig verfehlten
Kurs festhält. Wie viele Sanktionspakete sollen denn noch
beschlossen, wie viele Milliarden noch ausgegeben und wie viele
Waffen noch geliefert werden, bevor man endlich begreift, dass dieser
Krieg nur am Verhandlungstisch beendet werden kann? Statt endlich
eine diplomatische Lösung voranzutreiben, setzt die EU weiterhin auf
eine Politik, die jede ernsthafte Friedensperspektive in den
Hintergrund drängt“, stellte Vilimsky klar.
„Die Europäische Union muss ihren gescheiterten Sanktionskurs
endlich beenden und aufhören, immer neue Eskalationsschritte als
politische Strategie zu verkaufen. Europa braucht keine
Kriegsverlängerung aus Brüssel, sondern eine Politik, die sich mit
aller Kraft für Frieden, Diplomatie und Verhandlungen einsetzt. Wer
tatsächlich Frieden will, muss endlich aufhören, ausschließlich auf
Sanktionen und Waffenlieferungen zu setzen. Mit dieser fatalen
Politik muss ein für alle Mal Schluss sein!“, betonte Vilimsky
abschließend.