Wien (OTS) – In ihrer heutigen Rede im Nationalrat forderte FPÖ-NAbg.
Nicole
Sunitsch rasche Entlastungen für Wirte sowie für die Beschäftigten im
Tourismus. Der Tourismus sei Lebensgrundlage in vielen Regionen:
„Betriebe brauchen einfache digitale Verfahren, schnelle
Entscheidungen und planbare Entlastungen. Abgaben sollen sinken,
Regionalität soll gestärkt werden!“
„Der Wirt gehört ins Gastzimmer und nicht ins Formular. Von
Ankündigungen allein wird kein Wirtshaus gerettet“, erklärte
Sunitsch. Sie betonte, dass Einstiegslöhne von derzeit 2.100 Euro
brutto zu niedrig seien und dass Trinkgeld vollständig den
Mitarbeitern zustehe. „Dieses Geld wird mit Freundlichkeit und Fleiß
verdient. Den Finanzminister geht das nichts an“, so Sunitsch.
Die freiheitliche Abgeordnete betonte, dass Bürokratie den Alltag
vieler Betriebe bremse und Investitionen verzögere: „Verfahren müssen
einfacher werden. Entscheidungen müssen schneller fallen. Förderungen
sollen kleinbetriebstauglich sein und ohne lange Wartezeiten
ausbezahlt werden. In der öffentlichen Beschaffung soll bei gleichem
Preis und gleicher Qualität der Einkauf vor Ort Vorrang haben.“ So
bleibe Wertschöpfung in der Region und Lehrplätze gesichert.
„Unsere Wirte halten Vereine und Dorfgemeinschaft zusammen. Wenn
der Gastraum dunkel bleibt, verliert das ganze Dorf. Geben wir den
Betrieben wieder Luft zum Atmen, damit die nächste Generation nicht
vor verschlossenen Türen steht, sondern sagt:,Willkommen, schön dass
Sie da sind!‘“, erklärte Sunitsch.