Wien (OTS) – „Bürgermeister Michael Ludwig rühmt sich gerne mit Wien
als
lebenswertester Stadt der Welt. Doch die alarmierenden Erkenntnisse
über hochbelasteten Straßenstaub zeigen einmal mehr die Realität
hinter der rot-pinken Selbstbeweihräucherung“, stellt FPÖ-Wien-
Umweltsprecher, LAbg. Michael Stumpf klar.
Die Proben, die von einem Forscherteam im Vorjahr an sieben Orten
in Wien genommen wurden, zeigen alarmierende Belastungen durch
Mikroplastik sowie potenziell krebserregende Stoffe im Wiener
Straßenstaub. Schockierend auch, dass es bislang keine umfassende
Untersuchung über die Verunreinigungen im Wiener Straßenstaub gegeben
hat und diese Gefahr im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar blieb.
Laut Forschern sind die unterschiedlichen Reinigungsintervalle im
Straßenraum schuld an der hohen Belastung. Während in Großstädten wie
Warschau regelmäßig, etwa zweimal pro Woche, vom Schmutz befreit
werden, erfolgt die Straßenreinigung in Wien lediglich anlassbezogen.
„Hier wird offensichtlich am falschen Fleck gespart: Während neue
Radwege Millionen verschlingen, bleibt die regelmäßige
Straßenreinigung auf der Strecke. Diese falsche Priorisierung der rot
-pinken Stadtregierung geht direkt auf Kosten der Gesundheit der
Wiener“, ist Stumpf überzeugt und fordert eine umgehende Verdichtung
der Reinigungsintervalle im gesamten Stadtgebiet.