Wien (OTS) – „Außer Ankündigungen und Alibi-Aktionen hat die
Verlierer-Ampel auch
im für unsere Wirtschaft wichtigen Tourismus überhaupt nichts zu
bieten“, so kritisierte heute FPÖ-Tourismussprecher NAbg. Christoph
Steiner die Ankündigungen nach dem Ministerrat. Die Ausarbeitung
einer neuen Tourismusstrategie bis zum Sommer sei „ein schlechter
Witz“: „Was die Tourismusbranche braucht, sind echte
Entbürokratisierung, Entlastung und eine Attraktivierung der
Tourismusberufe durch eine bessere Ausrichtung des Bildungssystems.
Die leeren Worthülsen der Einheitsparteien bringen genau gar nichts!“
Gerade die ÖVP habe die Wirtschaft und den Tourismus an die Wand
gefahren und spiele jetzt deren Retter: „Der Bock war noch nie ein
guter Gärtner!“
Ein „absolutes Armutszeugnis“ und Beweis dafür, dass die
Verlierer-Ampel die Österreicher schon längst abgeschrieben habe, sei
ihr komplett einseitiges Setzen auf die Hereinholung ausländischer
Arbeitskräfte zur Bekämpfung des Personalmangels im Tourismus. „Die
Saisonkontingente immer weiter zu erhöhen, löst das grundlegende
Problem nicht und leistet Lohndumping Vorschub. Eine effizientere
Vermittlung von Arbeitslosen durch das AMS und die Attraktivierung
der Arbeit im Alter sowie ein umfassendes Maßnahmenpaket zur besseren
Orientierung des Bildungssystems am tatsächlichen Arbeitsmarktbedarf
sind Schrauben, an denen man drehen muss“, führte Steiner weiter aus
und betonte, dass die Rot-Weiß-Rot-Karte höchstens als letztes Mittel
nach Ausschöpfung aller anderen Potenziale echten Fachkräften
vorbehalten sein muss.