FPÖ – Stefan: „Der Fall Teichtmeister zeigt, dass Kuschelurteile keinerlei abschreckende Wirkung haben“

Wien (OTS) – Als „vorhersehbare Bankrotterklärung der grünen
Kuscheljustiz“
bezeichnete heute der freiheitliche Justizsprecher NAbg. Mag. Harald
Stefan die jüngsten Entwicklungen rund um den verurteilten
Schauspieler Florian Teichtmeister. Dessen Festnahme nach einem
mutmaßlichen Drogen- und Alkoholvergehen zeige auf dramatische Weise,
dass bedingte Strafen bei derart schweren Delikten völlig wirkungslos
seien. „Der Fall Teichtmeister ist von Anfang bis Ende ein
Lehrbeispiel für eine folgenschwere Fehlentwicklung in unserem
Justizsystem. Anstatt ein klares und abschreckendes Signal zu senden,
wurde ein Täter, bei dem zehntausende Kinderporno-Dateien gefunden
wurden, mit einem bedingten Wattebausch-Urteil davongeschickt. Das
Ergebnis sehen wir jetzt: Die Auflagen werden offenbar mit Füßen
getreten und die Justiz wird vorgeführt“, so Stefan.

Besonders scharf kritisierte Stefan das ursprüngliche Versagen
der Ermittlungsbehörden: „Viel gravierender ist aber die Tatsache,
dass bei zehntausenden abscheulichen Dateien nie ernsthaft ermittelt
wurde, wer die Hintermänner sind oder ob Teichtmeister dieses
Material auch weiterverbreitet hat. Man hat sich mit einem Geständnis
zufriedengegeben und den Fall schnell vom Tisch gewischt, anstatt die
Netzwerke der Pädokriminalität trockenzulegen. Das ist eine Schande
und ein Schlag ins Gesicht jedes Opfers.“

Abschließend forderte FPÖ-Justizsprecher NAbg. Harald Stefan ein
radikales Umdenken in der Strafjustiz: „Diese Kuscheljustiz muss
endlich ein Ende haben! Wir Freiheitliche fordern eine massive
Verschärfung der Strafen für Pädokriminalität. Nur unbedingte
Haftstrafen haben eine abschreckende, generalpräventive Wirkung. Es
braucht eine Justiz, die unsere Kinder schützt und nicht die Täter!“