Wien (OTS) – Während in Wien über überhitzte Klassenzimmer und
belastete Spitäler
diskutiert wird, bleibt eine besonders vulnerable Gruppe bislang
unbeachtet: die Bewohner in Senioren- und Pflegeheimen. Gerade bei
Temperaturen von bis zu 40 Grad wird der Alltag für viele ältere
Menschen zur massiven gesundheitlichen Belastung.
Für FPÖ-Seniorensprecher LAbg. Paul Stadler ist das ein
untragbarer Zustand und ein weiteres Zeichen eines politischen
Versagens der Stadt Wien. „Es ist nicht hinnehmbar, dass in einer
Millionenstadt im Jahr 2026 die meisten städtischen
Pflegeeinrichtungen weiterhin nicht ausreichend auf extreme
Sommertemperaturen vorbereitet sind. Hochbetagte Menschen und andere
vulnerable Gruppen sind diesen Temperaturen schutzlos ausgesetzt und
riskieren dabei Hitzeschläge sowie ernsthafte gesundheitliche
Schäden“, so Stadler.
Der Freiheitliche kritisiert, dass Millionen in diverse
Prestigevorhaben wie etwa ein 700 Meter langer Radweg um 6,3
Millionen Euro fließen, beim Schutz der Schwächsten aber gespart
wird. Statt klarer Prioritäten herrscht eine Politik der
Ankündigungen, während in der Realität vielerorts keine ausreichenden
Maßnahmen umgesetzt werden.
Im Kampf gegen die Hitze fordert die FPÖ den raschen Einsatz von
Fernkühlung. Wo dies technisch nicht umsetzbar ist, müssen
Pflegeeinrichtungen mit ausreichend Klimageräten ausgestattet werden.
„Hier ist Stadtrat Hacker in der Verantwortung, endlich für wirksame
und rasche Umsetzung zu sorgen. Senioren dürfen dieser
lebensgefährlichen Hitze keinen Tag länger ungeschützt ausgesetzt
sein“, appelliert Stadler.