Wien (OTS) – In der heutigen Sitzung des parlamentarischen
Umweltausschusses
kritisierten die Freiheitlichen den zweiten Klimasachstandsbericht
scharf, der nicht nur eine wissenschaftliche Analyse der
Klimawandelfolgen in Österreich liefern soll, sondern der Politik
auch konkrete Handlungsempfehlungen gibt. „Dieser Bericht ist weniger
eine wissenschaftlich neutrale Bestandsaufnahme als vielmehr ein
politisch motiviertes Konzeptpapier, das eine radikale Umgestaltung
von Wirtschaft und Gesellschaft fordert. Es wird dabei auch völlig
ausgeblendet, dass der Anteil Österreichs am globalen CO2-Ausstoß
minimal ist und nationale Maßnahmen außer der Zerstörung unserer
Wirtschaft, unseres Wohlstands und einer Bevormundung der Menschen
keine entscheidenden Auswirkungen haben“, so FPÖ-Umweltsprecher NAbg.
Thomas Spalt. So empfehlen die Autoren des zweiten
Klimasachstandsberichts etwa die Verringerung der Erntekapazität oder
die Umstellung auf kalorienarme, pflanzenbasierte Ernährung. „Dieser
Klimawahn geht mittlerweile schon soweit, dass diese ‚Experten‘ sich
anmaßen, den Menschen vorschreiben zu wollen, was sie essen dürfen.
Es verwundert angesichts dieser Fülle an ideologischem Unfug nicht,
dass ÖVP-Umweltminister Totschnig diesen Bericht ursprünglich nicht
im Ausschuss diskutieren wollte“, so Spalt weiter.
Neben den Inhalten sind für den freiheitlichen Umweltsprecher
auch die Kosten dieses Klimasachstandsberichts und besonders die
wissenschaftliche Unabhängigkeit hinsichtlich des Einflusses von NGOs
mit einschlägiger politischer Agenda höchst hinterfragenswert. „Einer
der Co-Autoren, der Wirtschaftsmathematiker Daniel Huppmann, ist zum
Beispiel Aktivist bei den ‚Scientists for Future‘, einer
Unterstützungsinitiative der klimaextremistischen ‚Fridays for
Future‘-Bewegung. Ein weiterer Autor ist der Politikwissenschaftler
Ulrich Brand, der 2024 als Erstunterzeichner der Kampagne ‚Wir wählen
links‘ auftrat und heuer an der Formulierung eines Wahlaufrufs zur
deutschen Bundestagswahl für die SED-Nachfolgepartei ‚Die Linke‘
beteiligt war. Allein diese zwei Beispiele stellen die gebotene
Objektivität dieses Klimasachstandsberichts mehr als nur infrage“,
erklärte Spalt, der auch umfassende parlamentarische Anfragen dazu
ankündigte.
„Die Verlierer-Ampel weicht keinen Millimeter vom ‚Gold Plating‘,
grünideologischen Klimazielen und damit einer Politik der bewussten
Wohlstandszerstörung ab, sondern treibt diese unbeirrt weiter, obwohl
ihre katastrophalen Auswirkungen längst sichtbar sind und die
Menschen unter diesen leiden“, erklärte Spalt und verwies auf die
extreme Teuerung, die Pleitewelle bei den Unternehmen und die hohe
Arbeitslosigkeit: „Umweltpolitik muss mit Hausverstand und Vernunft
betrieben werden und darf nicht auf ideologisch verbrämten
Bevormundungswahn, Verbots- und Umerziehungsfantasien basieren. Ein
entsprechender freiheitlicher Antrag genau für diese Abkehr vom
klimakommunistischen Irrweg wurde aber von den Einheitsparteien
bereits in der letzten Umweltausschusssitzung vertagt!“