Wien (OTS) – In einer Reaktion auf die Beantwortung seiner
parlamentarischen
Anfrage (6020/J) zeigte sich der freiheitliche
Nationalratsabgeordnete Sebastian Schwaighofer heute entsetzt über
die neuesten Zahlen zur Verschreibung von Psychopharmaka an Kinder
und Jugendliche. „Die Daten, die SPÖ-Sozialministerin Schumann
vorlegen musste, zeichnen ein düsteres Bild: Allein im Jahr 2025
wurden 36.100 Minderjährige mit Psychopharmaka behandelt. Das
entspricht einem Anstieg von 61 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019
und zeigt eine alarmierende Langzeitfolge der verfehlten Corona-
Politik, für die niemand die Verantwortung übernehmen will.“
„Zuerst hat man unsere Kinder und Jugendlichen mit Lockdowns,
Schulschließungen und Maskenzwang psychisch krank gemacht, und jetzt
stellt man sie mit einer Flut an Psychopharmaka ruhig. Die von der
Ministerin vorgelegten Zahlen sind der schockierende Beweis dafür,
dass eine ganze junge Generation psychisch krank gemacht wurde“, so
Schwaighofer. Besonders die Ausreden der Ministerin, die von
Klimawandel über soziale Medien bis zu internationalen Krisen alles
Mögliche als Ursache anführe, nur nicht die eigenen Zwangsmaßnahmen,
seien an Realitätsverweigerung kaum zu überbieten. „Das sind
durchsichtige Nebelgranaten, um von der eigenen Schuld abzulenken.
Die Regierungen seit der Corona-Pandemie mit den restlichen
Systemparteien haben eine ganze Generation seelisch schwer beschädigt
und weigern sich bis heute, das einzugestehen“, erklärte
Schwaighofer.
Besonders alarmierend sei der explosionsartige Anstieg bei den
Psychostimulanzien von 14.000 auf 17.800 Patienten und bei den Schlaf
– und Beruhigungsmitteln von 2024 auf 2025. Für Schwaighofer sei dies
ein klares Indiz für die massiven psychischen Belastungen, unter
denen die Jüngsten in der Gesellschaft leiden. „Die Ministerin gibt
selbst zu, dass die Daten unvollständig sind und viele
Verschreibungen gar nicht erfasst werden. Die wahre Dimension dieses
Desasters ist also noch viel größer. Anstatt endlich eine lückenlose
und ehrliche Corona-Aufarbeitung einzuleiten, versteckt sich die
Verlierer-Koalition hinter statistischen Tricks und fadenscheinigen
Erklärungsversuchen. Es ist ein Skandal, dass es bis heute keine
systematische Untersuchung der psychischen Langzeitfolgen gibt und
die ersten Warnsignale im Jahr 2021 vom Leiter der Kinder- und
Jugendpsychiatrie am AKH Wien geflissentlich von ÖVP und Grünen
ignoriert wurden“, kritisierte der FPÖ-Abgeordnete.
„Wir brauchen keine weiteren Beruhigungspillen für unsere Kinder,
sondern eine Politik, die ihre Zukunft schützt! Das bedeutet eine
sofortige, unabhängige und umfassende Aufarbeitung der Corona-
Politik, den massiven Ausbau von niederschwelligen, nicht-
medikamentösen Therapieangeboten und eine Politik, die den Schutz der
eigenen Bevölkerung wieder in den Mittelpunkt stellt. Wir
Freiheitliche werden nicht lockerlassen, bis die Verantwortlichen für
dieses kinderfeindliche Debakel zur Rechenschaft gezogen werden!“
„Die Elendsregierungen Schwarz-Grün und Schwarz-Rot-Pink haben
nicht nur die Bürger ‚in die Nadel‘ nicht ausreichend geprüfter
Impfstoffe getrieben, sondern auch unsere Jugend in den psychischen
Ausnahmezustand. Unter der Verantwortung der ÖVP wird der Bevölkerung
Angst und Schrecken vor der Zukunft suggeriert, anstatt Heimat, Kraft
und Hoffnung zu verbreiten. Nur eine starke FPÖ mit einem
Volkskanzler Herbert Kickl wird es schaffen, diese Kehrtwende mit
einem Systemwechsel zu schaffen – für Österreich und unsere Jugend!“,
stellte Schwaighofer klar.