Wien (OTS) – Angesichts der zunehmenden Brandgefahr durch unsachgemäß
entsorgte
Lithium-Ionen-Akkus warnte heute der stellvertretende FPÖ-
Umweltsprecher NAbg. Mag. Harald Schuh im Nationalrat vor den Plänen
der Bundesregierung. Diese will auf eine langwierige, EU-weite Lösung
warten und ein neues, aufwändiges Pfandsystem einführen. Für die
Freiheitlichen sei dies der völlig falsche Weg, der die akute Gefahr
ignoriere und die Bürger sowie die Wirtschaft mit neuer Bürokratie
belaste.
Schuh erteilte einem weiteren, komplizierten Pfandsystem eine
klare Absage. Die Erfahrungen mit dem Dosen- und Flaschenpfand hätten
gezeigt, welch enormer Aufwand dahinterstecke. „Wir wollen kein
weiteres aufwändiges Pfandsystem. Wir haben beim Pfand für Alu-Dosen
und PET-Flaschen gerade gesehen, welcher organisatorische und auch
finanzielle Aufwand mit solchem System verbunden sein kann. Eine
neuerliche bürokratische Belastung, diesmal für Batterien, ist
ausdrücklich nicht unser Ziel“, so Schuh, der stattdessen forderte:
„Wir wollen einfache Rückgabemöglichkeiten und funktionierende
Sammelsysteme statt eines neuen, komplizierten Pfandsystems.“
Abschließend brachte Schuh einen eigenen Entschließungsantrag
ein, der ein freiheitliches Maßnahmenpaket zur sicheren Sammlung und
Entsorgung von Akkus in Österreich vorsieht. Das Ziel der FPÖ sei
klar: „Mehr Sicherheit, aber ohne neue Bürokratie und ohne unnötiges
Warten auf eine europäische Lösung.“