Wien (OTS) – Die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen stieg laut
Kriminalitätsstatistik von 826 im Jahr 2015 auf 1.275 im Jahr 2025 –
ein Plus von rund 54 Prozent. 471 der Tatverdächtigen im Vorjahr
waren keine Österreicher. Eine parlamentarische Anfrage von FPÖ-NAbg.
Harald Schuh an SPÖ-Justizministerin Sporrer zur Entwicklung der
Verurteilungen wegen Vergewaltigungen von Minderjährigen förderte nun
weitere erschreckende Zahlen zu Tage: Mehr als jeder zweite
verurteilte Vergewaltiger im Vorjahr ist Ausländer.
Von den 147 Personen, die allein 2025 wegen Vergewaltigung
verurteilt wurden, hatten 78 keine österreichische Staatsbürgerschaft
– das sind 53 Prozent. Damit waren mehr Ausländer als Österreicher
unter den Verurteilten. Fast 23 Prozent aller letztes Jahr
verurteilten Vergewaltiger waren Syrer, Afghanen und Iraker. „Diese
Zahlen dürfen nicht zu Pauschalverurteilung führen, sie sollten allen
politischen Verantwortlichen aber die Augen für die Realität öffnen:
Die illegale Masseneinwanderung birgt ein Sicherheitsrisiko
insbesondere für Frauen und Mädchen, das nicht hingenommen werden
darf! Es braucht einen sofortigen Asylstopp und konsequente
Abschiebung von Straftätern! Wer straffällig wird, sich an unseren
Frauen brutal vergeht, der hat in diesem Land nichts verloren!“, so
Schuh.
Gleichzeitig brauche es „echten Opferschutz statt Täterschutz“,
forderte der freiheitliche Abgeordnete. Dafür, dass etwa ein Syrer
wegen der Vergewaltigung eines sechsjährigen Kindes vor wenigen
Monaten nur zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden ist, habe
kein Bürger Verständnis. Genauso empörten die Freisprüche im
sogenannten „Fall Anna“ im Vorjahr zu Recht weite Teile der
Bevölkerung. „Wenn Bürger erleben, dass etwa ein Kindervergewaltiger
nach kurzer Zeit wieder auf freiem Fuß ist, sorgt das völlig zurecht
für Unverständnis und Verärgerung und deutet auf ein Versagen von
Politik und Justiz hin“, erklärte Schuh und wies darauf hin, dass
laut Anfragebeantwortung von den 147 im Vorjahr verurteilten
Vergewaltigern nur 128 im Gefängnis landeten. Beim Rest sprachen die
Richter Geldstrafen, Einweisungen, bedingte Haftstrafen oder
Schuldsprüche unter Vorbehalt einer Strafe aus.
Die FPÖ fordert daher volle Gesetzeshärte bei schweren Sexual-
und Gewaltdelikten, einen starken Opferschutz und konsequente
Abschiebungen von ausländischen Straftätern. „Es darf hier nicht mit
Samthandschuhen vorgegangen werden. Wer wegen Vergewaltigung
rechtskräftig verurteilt ist, muss die volle Konsequenz des
Rechtsstaates spüren. Der Schutz der Opfer und der Bevölkerung muss
oberste Priorität haben – egal, wer der Täter ist“, betonte Schuh.