Wien (OTS) – Die Zustände in Wiens Spitälern zeigen immer deutlicher,
dass die
viel beschworene Gleichbehandlung im Gesundheitssystem nur noch auf
dem Papier existiert. Wien ist längst im Dreiklassensystem
angekommen. Wer bar zahlt, wer Zusatzversicherungen hat oder sich
private Leistungen leisten kann, wird bevorzugt behandelt, während
der Wiener Kassenpatient immer öfter das Nachsehen hat, kritisiert
FPÖ-Wien Gesundheitssprecherin Angela Schütz.
Immer häufiger erreichen uns Beschwerden von Patienten, die
monatelang auf Termine oder notwendige Behandlungen warten müssen,
während andere vorgezogen werden. Besonders brisant ist dabei, dass
Wiener Patienten in Wiens Spitälern teils länger warten müssen, weil
Behandlungen nach der Verfügbarkeit von Dolmetschern ausgerichtet
werden. Dass organisatorische Versäumnisse zulasten der einheimischen
Bevölkerung gehen, ist ein gesundheitspolitischer Skandal.
Die Wartezeiten in den Wiener Krankenhäusern aber auch bei
Fachärzten schrauben sich von Jahr zu Jahr weiter nach oben.
Verantwortlich dafür sind die jeweils zuständigen Wiener
Gesundheitsstadträte der rot-pinken Stadtregierung, die diesem System
sehenden Auges zugesehen und durch jahrelange Fehlentscheidungen
massiv verschärft haben. Wiener Kassenpatienten zahlen
Pflichtbeiträge, werden aber immer schlechter gestellt.
Die FPÖ Wien fordert ein Ende dieser Ungleichbehandlung und ein
Gesundheitssystem, das sich wieder an den Bedürfnissen der Wiener
Bevölkerung orientiert. Gesundheit darf weder eine Frage des
Geldbörsels noch der Herkunft sein.