FPÖ – Schütz: Nicht Niederösterreicher, sondern Zuwanderer belasten Wiens Gesundheitssystem

Wien (OTS) – „Michael Ludwig sucht wieder einmal das Problem im
falschen
Bundesland. Ein Niederösterreicher, der seit Jahrzehnten arbeitet,
Sozialversicherungsbeiträge bezahlt und in Wien medizinische Hilfe
benötigt, ist kein lästiger Gastpatient“, stellt die
Gesundheitssprecherin der FPÖ Wien, LAbg. Angela Schütz, zur
aktuellen Gastpatienten-Debatte klar.

Für Schütz lenkt Ludwigs Forderung nach einer neuen Kostenverrechnung
zwischen den Bundesländern vom eigentlichen Problem ab. „Während
Ludwig arbeitende Niederösterreicher gegen Wiener Patienten
ausspielt, schweigt er über die enorme Belastung unseres
Gesundheitssystems durch die jahrelange Massenzuwanderung. Genau hier
muss endlich angesetzt werden.“

Für die FPÖ ist klar: Eine medizinische Grundversorgung muss
selbstverständlich gewährleistet sein. Bei planbaren, nicht
dringlichen Operationen braucht es jedoch klare Prioritäten. „Wer
erst seit kurzer Zeit hier ist und kaum oder gar nichts in unser
Sozial- und Gesundheitssystem eingezahlt hat, kann bei nicht
lebensnotwendigen Eingriffen nicht automatisch dieselben Prioritäten
beanspruchen wie Menschen, die dieses System seit Jahrzehnten mit
ihren Beiträgen finanzieren“, betont Schütz und ergänzt abschließend:
„Ludwig soll aufhören, einen künstlichen Konflikt mit
Niederösterreich zu inszenieren. Das Wiener Gesundheitssystem leidet
unter Personalmangel, explodierenden Kosten, jahrelangem
Missmanagement und einer Zuwanderungspolitik ohne jede
Belastungsgrenze. Wer diese Ursachen weiterhin ignoriert, wird auch
mit neuen Verrechnungsmodellen keinen einzigen der massiven
Missstände in Wiens Spitälern lösen.“