Wien (OTS) – „Nach Kindern, die in öffentlichen Schulen bei 37 Grad
im
Klassenzimmer schmoren müssen, sind nun die Patienten in den Wiener
Spitälern die nächsten Leidtragenden der verfehlten Politik von SPÖ
und NEOS“, kritisiert die Gesundheitssprecherin der Wiener FPÖ, LAbg.
Angela Schütz, die bekannt gewordenen Zustände in der Klinik
Donaustadt.
Große Teile der Bettenstationen verfügen über keine ausreichende
Klimatisierung. Zugespielte Temperaturmessungen sollen auf einzelnen
Toiletten Temperaturen von mehr als 33 Grad dokumentieren. „Es ist
untragbar, dass kranke Menschen, die auf medizinische Versorgung
angewiesen sind, in überhitzten Krankenzimmern ausharren müssen.
Besonders ältere Menschen, chronisch Kranke und gesundheitlich
angeschlagene Patienten leiden massiv unter diesen Bedingungen“, so
Schütz.
Die Freiheitliche verweist darauf, dass Hitzeperioden längst
keine Ausnahmeerscheinung sind und die Wiener Gesundheitspolitik
daher entsprechende Vorsorge treffen muss. „Wenn Operationssäle,
Labore und technische Einrichtungen gekühlt werden können, dann muss
auch das Wohl der Patienten oberste Priorität haben. Es darf nicht
sein, dass die notwendige Klimatisierung von Bettenstationen auf
Jahre hinaus verschoben wird“, kritisiert Schütz.
Es braucht daher einen umgehenden Maßnahmenplan für alle Wiener
Gemeindespitäler sowie die sofortige Nachrüstung von Kühl- und
Klimasystemen auf den Bettenstationen. „Während die rot-pinke
Stadtregierung Millionen für ideologische Prestigeprojekte wie einem
700 Meter langen Radweg ausgegeben werden, fehlt es in den Spitälern
an grundlegender Infrastruktur. Das ist ein gesundheitspolitisches
Armutszeugnis für SPÖ und NEOS“, betont Schütz abschließend.