Wien (OTS) – Die ärztliche Versorgung in Wien ist mittlerweile in
einem
desaströsen Zustand, wie der heute von der Wiener Ärztekammer
präsentierte „Gesundheitsinfrastrukturreport 2025“ bestätigt: „Nun
haben wir schwarz auf weiß wovor die FPÖ seit Jahren gewarnt hat: Das
Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps. Nur fünf Prozent der
befragten Ärztinnen und Ärzte zeigen sich noch zufrieden mit der
Gesundheitsinfrastruktur in Wien, während es vor sieben Jahren
immerhin noch 17 Prozent waren. 82 Prozent sprechen von
Strategielosigkeit der Wiener Gesundheitspolitik, und nur 15 Prozent
sehen ausreichende Investitionen. Diese Zahlen belegen, dass die
politisch Verantwortlichen in Wien, allen voran SPÖ-Stadtrat Hacker,
das System sehenden Auges an die Wand gefahren haben“, so die
Gesundheitssprecherin der Wiener FPÖ LAbg. Angela Schütz.
Besonders alarmierend ist das Missverhältnis zwischen
Bevölkerungswachstum und Rückgang an Ärzten und Betten. Während Wien
seit 2010 um 20 Prozent gewachsen ist und mittlerweile über zwei
Millionen Einwohner zählt, ist die Zahl der Kassenärzte um fast zwölf
Prozent gesunken. Auch in den Spitälern nahm die Bettenzahl seit 2020
um 6,4 Prozent ab, obwohl die Bevölkerung im selben Zeitraum um 6,1
Prozent zunahm. „In seiner Untätigkeit und Überheblichkeit hat Hacker
die Probleme nicht nur verschlafen, sondern über Jahre hinweg
schlichtweg geleugnet. Während Ärzte, Patienten und Krankenkassen
seit langem Alarm schlagen, hat er stets beschwichtigt und die
offensichtlichen Missstände kleingeredet. Heute zeigt sich, wie fatal
diese Ignoranz war.“
Besonders dramatisch ist, dass die Situation durch die
überbordende Zuwanderung zusätzlich verschärft wurde. „Wiens
Bevölkerung ist in den vergangenen Jahren viel zu rasch angewachsen,
ohne dass die medizinische Infrastruktur entsprechend ausgebaut
wurde. Wer das nicht sehen will, ist blind oder ideologisch verbohrt.
Die Leidtragenden sind die Wienerinnen und Wiener, die kaum mehr eine
wohnortnahe und leistbare ärztliche Betreuung finden“, sagt Schütz.
Die Freiheitliche fordert daher ein umfassendes Maßnahmenpaket,
um den Ärztemangel endlich zu bekämpfen. Notwendig sind spürbare
Anreize für junge Ärztinnen und Ärzte, die sich in Wien niederlassen
wollen, eine Entlastung der Spitalsambulanzen und vor allem ein Ende
der verantwortungslosen Migrationspolitik, die das System endgültig
zum Kollabieren bringt.