FPÖ – Schnedlitz: „Wiederkehrs Bildungsexperimente sind ein Anschlag auf unsere geistigen Wurzeln!”

Wien (OTS) – „Was NEOS-Bildungsminister Wiederkehr derzeit unter dem
Schlagwort
‚KI rein, Latein raus’ plant, ist kein Fortschritt, sondern ein
bildungspolitischer Blindflug”, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär
NAbg. Michael Schnedlitz die jüngsten Reformüberlegungen der
Verlierer-Ampel. „Wer bewährte Fächer wie Latein, Französisch oder
Spanisch aus dem Gymnasium drängen will, um modischen
Schlagwortfächern Platz zu machen, der opfert Substanz für Show – und
unsere Kinder zahlen die Zeche. Viele Lehrer können das dem Minister
aus erster Hand berichten”, so Schnedlitz. Die Regierung solle
endlich den Praktikern und Lehrenden mit jahrelanger Erfahrung
zuhören, anstatt nur verkürzt in Schlagzeilen zu denken.

Gerade die klassischen Sprachen seien kein Luxus, sondern ein
Fundament: „Latein vermittelt logisches Denken, sprachliche
Präzision, Konzentrationsfähigkeit und Durchhaltevermögen. Es
erschließt unseren Schülern das römische Recht, das christlich-
abendländische Erbe und die geistigen Grundlagen Europas. Wer hier
kürzt, sägt an den Wurzeln unserer eigenen Kultur. Da geht es auch um
den Schutz unserer Heimat”, so der freiheitliche Heimatschutzsprecher
und Generalsekretär.

Besonders kritisch sieht Schnedlitz, dass die geplanten Reformen
nicht einmal einen echten Mehrwert bieten würden: „Wenn schon neue
Technologien wie Künstliche Intelligenz stärker behandelt werden
sollen, dann braucht es fundiertes Know-how und keine oberflächlichen
Module, während man uns anderswo bereits um Meilen voraus ist. Und
was unter dem Deckmantel ‚Demokratie- und Medienerziehung’
tatsächlich vermittelt werden soll, bleibt mehr als fraglich. Die
objektive Lehre von Grundrechten wie der freien Meinungsäußerung oder
die freie Bildung einer eigenen Meinung werden es wohl kaum sein –
vielmehr droht der Versuch einer organisierten ideologischen oder
politischen Einfärbung.”

„Das ist ein doppelter Schaden – bewährte Inhalte werden
geschwächt, ohne dass ein echter Gegenwert entsteht. Das ist schlicht
verantwortungslos. Anders kann man das leider nicht bezeichnen”,
stellte Schnedlitz klar.

Statt an den Gymnasiallehrplänen herumzudoktern, müsse die
Regierung endlich die realen Probleme angehen. „Die massiven
Herausforderungen in unseren Schulen entstehen nicht durch
Lateinunterricht, sondern durch die Folgen jahrelanger
unkontrollierter Zuwanderung. In vielen Ballungsräumen sind mangelnde
Deutschkenntnisse und kulturelle Spannungen längst zur täglichen
Belastung geworden. Hier braucht es klare Maßnahmen statt
ideologischer Symbolpolitik”, betonte Schnedlitz.