Wien (OTS) – Kaum ein Tag vergeht, ohne dass sich die ÖVP oder einer
ihrer
Vertreter bis auf die Knochen blamiert. Heute war es (wie so oft
schon) ÖVP-Generalsekretär Marchetti, der die FPÖ aufforderte,
endlich ihre Wahlkampfkosten offenzulegen. FPÖ-Generalsekretär NAbg.
Michael Schnedlitz: „Die FPÖ hat – wie alle anderen Parteien – ihre
Wahlkampfkosten für den EU-Wahlkampf 2024 längst offengelegt. Wer
behauptet, die FPÖ hätte das nicht getan, der lügt. Die
Wahlwerbungsberichte aller Parteien sind unter
https://www.rechnungshof.gv.at/rh/home/was-wir-tun/was-wir-
tun_5/wahlen/Wahlwerbungsberichte.html für jedermann einsehbar.“
„Wir bleiben sparsam, auch wenn das den Geldverschwendern von der
ÖVP nicht gefällt!“
Wer sich die Berichte ansieht, dem wird auch auffallen, dass die
FPÖ für den EU-Wahlkampf weniger als 10% der Summe für externe
Agenturen ausgegeben hat als die ÖVP, die knapp 1,1 Millionen Euro
dafür aus dem Fenster geworfen hat! Schnedlitz: „Wir können keine
weiteren Kosten offenlegen, weil es keine gibt. Über eine Million für
externe Berater auszugeben, ist der eigentliche Skandal rund um die
Wahlkampfkosten der EU-Wahl – der Rechnungshof wäre besser beraten,
anstatt der sparsamen und effizienten FPÖ die offensichtliche
Steuergeldverschwendung der ÖVP zu überprüfen. Vielleicht gibt es
Marketing-Experten, die erklären können, wie man bei einem einzigen
Wahlkampf 1,1 Millionen Euro an externe Agenturen überweisen kann und
dann bei der Wahl so einen Bauchfleck hinlegen kann. Normal denkenden
Menschen fehlt dafür nämlich jede Fantasie.“
„Wenn das so weitergeht, kritisiert man uns als Nächstes, weil
wir nicht rund 100 PR-Berater haben, wie ein ÖVP-Kanzler? Beantragt
der Rechnungshof deshalb die nächste Einschau? Von solchen Beratern
und somit Ausgaben halten wir nichts, wir finden sie sogar
verwerflich und dumm. Man sieht an diesem Beispiel der ÖVP nämlich
gut, wie wertlos diese Kostenposition ist und deshalb war sie auch im
Wahlkampf für uns nicht relevant“, so Schnedlitz erklärend.
Die Effizienz der FPÖ sei leicht erklärt. Anstatt teure
Beraterstäbe zu engagieren, setze man auf interne Kreativität und ein
eingespieltes und starkes Team. „Bei uns kommen die Kreativität, das
Wissen und die Arbeitsleistung aus den eigenen Reihen und der eigenen
Führung, allen voran von unserem Bundesparteiobmann Herbert Kickl.
Wir brauchen keine überbezahlten Experten, die uns erklären, was die
Leute denken und welche Plakate wir machen sollen. Wir wissen es,
weil wir ein Teil von den Menschen sind und weil wir einfach
plakatieren, was wir denken und auch sagen. So einfach ist das:
Hirnschmalz und Konstanz statt teurer Berater – das ist unser
Erfolgsrezept. Wir sind stolz darauf, effizient und nah bei den
Menschen zu sein, und wir werden unseren Erfolgsweg sicher nicht
verlassen und anfangen, Geld an Berater zu verschenken, die schwächer
sind als wir selbst. Nur weil es dem Establishment nicht gefällt und
die anderen Parteien mit Geld um sich werfen, als gäbe es kein
Morgen. Wir bleiben sparsam, auch wenn das den Geldverschwendern
nicht gefällt!“, versprach der FPÖ-Generalsekretär.