Wien (OTS) – Der laut Medienberichten unangekündigte Auftritt von
NEOS-
Staatssekretär Sepp Schellhorn bei der Landeshauptleutekonferenz, bei
der er ohne Einladung plötzlich auftauchte, ist für FPÖ-
Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz die nächste skandalöse
Eskapade des NEOS-Mannes. Schellhorns Aktion sei ein Sinnbild für
seine Arbeitsmoral und den Realitätsverlust: „Das ist an Dreistigkeit
nicht mehr zu überbieten! Während hunderttausende Österreicher unter
der Last der Bürokratie ächzen, die diese Regierung zu verantworten
hat, fällt dem zuständigen Staatssekretär nichts Besseres ein, als
sich uneingeladen auf eine Arbeitskonferenz zu schleichen, um sich am
Buffet zu bedienen. Das ist keine Arbeit, das ist eine bodenlose
Frechheit auf Kosten der Steuerzahler!“, so Schnedlitz, der in
Schellhorn ein größeres Problem sieht als in Harald Mahrer – „und das
muss man mal zusammenbringen“.
Für den FPÖ-Generalsekretär sei es ein untragbarer Zustand, dass
ein Regierungsmitglied, das seit neun Monaten im Amt ist, außer
leeren Ankündigungen nichts vorzuweisen habe. Die kolportierten
hunderten Vorschläge zur Entbürokratisierung seien bis heute reines
Wunschdenken geblieben. „Die entscheidende Frage ist doch: Kam Herr
Schellhorn als Staatssekretär, der Ergebnisse liefert, oder als
Feinschmecker für steirische Schmankerln? Nach neun Monaten
kompletter Arbeitsverweigerung und hunderten leeren Ankündigungen
muss man leider von Letzterem ausgehen“, erklärte Schnedlitz.
Dieser Vorfall zeige das ganze Elend der Systemparteien. Man
schaffe teure Versorgungsposten, um Koalitionspartner ruhigzustellen,
liefere aber keinerlei Leistung für die Bürger. „Der ‚Verschwendungs-
Sepp‘ ist der lebende Beweis für das Totalversagen dieser Verlierer-
Koalition. Man schafft einen teuren Versorgungsposten für die NEOS,
und das Einzige, was dabei herauskommt, sind peinliche PR-Aktionen
und Spesenrechnungen. Das ist ein Hohn für jeden hart arbeitenden
Bürger und jeden Unternehmer in unserem Land, der im Bürokratie-
Dschungel erstickt!“, kritisierte Schnedlitz.
Abschließend forderte der FPÖ-Generalsekretär Konsequenzen:
„Diese Regierung ist am Ende. Sie besteht nur noch aus
Selbstdarstellern, die den Bezug zur Realität völlig verloren haben.
Anstatt die Probleme der Menschen zu lösen, inszenieren sie sich bei
Abendessen, für die sie nicht einmal eingeladen sind. Es ist höchste
Zeit, diesem Trauerspiel ein Ende zu setzen. Österreich braucht eine
Regierung, die für die eigene Bevölkerung arbeitet, und keinen
Wanderzirkus.“