FPÖ- Schnabel: „Mercosur stoppen – es wäre der Exodus der nö. Landwirtschaft!“

Sankt Pölten (OTS) – FPÖ Niederösterreich Landwirtschaftssprecher
Alexander Schnabel
fordert nach den jüngsten Enthüllungen des „Irish Farmers Journal“
das sofortige Aus für das Mercosur-Abkommen. Die Recherchen zeigen,
dass in Brasilien Antibiotika und Hormone für die Rindermast ohne
Rezept, ohne Kontrolle und völlig ohne Ordnung verkauft werden.
„Während sich unsere Bauern mit immer strenger werdenden Vorschriften
konfrontiert sehen und täglich enorme Leistung erbringen, herrscht in
den Mercosur-Staaten ein Zustand, der jeden fairen Wettbewerb
unmöglich macht“, kritisiert Schnabel.

Auf Rinderfarmen werden sogar längst in der EU verbotene
Wirkstoffe wie Monensin und Östradiol eingesetzt. Für Schnabel steht
fest: „Solche Praktiken gefährden die Gesundheit der Menschen und
ruinieren unsere bäuerlichen Familienbetriebe.“

Besonders hart wären die Folgen für NÖ: „Kommt Mercosur, bedeutet
das den vollständigen Exodus unserer niederösterreichischen
Landwirtschaft. Ganze Regionen würden wirtschaftlich wegbrechen – das
darf niemals Realität werden.“

Das Abkommen bedrohe nicht nur Qualität und
Versorgungssicherheit, sondern auch die Freiheit Europas, eigene
Standards zu schützen. Immer mehr EU-Staaten stellen sich klar
dagegen. Schnabel abschließend: „Wir brauchen Ordnung statt
importierten Chaos, wir brauchen die Leistung unserer heimischen
Bauern statt Billigfleisch aus Ländern ohne Regeln. Mercosur wird
endgültig scheitern.“