Bezirk Wr. Neustadt (OTS) – „Auch ein ÖVP-Bürgermeister hat sich an
die Beschlüsse eines
Gemeinderates zu halten. Wo leben wir denn?“, kommentiert der
geschäftsführende FPÖ Bezirk Wiener Neustadt Obmann NAbg. Peter
Schmiedlechner den nächsten Alleingang des Pernitzer Bürgermeisters
Postiasi in der Causa „Kindergartenausbau Pernitz“.
Denn der ÖVP-Bürgermeister wollte die Bauaufsicht für den
Kindergarten offensichtlich mit aller Gewalt seinem schwarzen
Parteifreund zuschanzen, wurde jedoch im Oktober 2025 mit einem
Gegenantrag der Opposition im Pernitzer Gemeinderat überstimmt – eine
andere Firma bekam somit die Bauaufsicht. Aber: Ortskaiser Postiasi
setzte den gültigen Beschluss einfach nicht um, die Rechnungen für
die Baufirmen blieben liegen, wurden bis dato nicht bezahlt.
Nach der Aufhebung des „Phantom-Beschlusses“ im Sommer 2025 somit
der nächste Akt in blanker Eigenregie des ÖVP-Ortschefs. „Es ist
offensichtlich völlig egal, ob ein demokratischer Beschluss gefasst
wird oder nicht, denn der Pernitzer Bürgermeister setzt diesen
ohnedies nicht um“, so Schmiedlechner, der auch rechtliche Schritte
prüfen lässt. „Das ist ein Beispiel wie aus dem Bilderbuch für
schwarze Freunderlwirtschaft. Der korrupte ÖVP-Bürgermeister muss
jetzt die Konsequenzen ziehen und sofort zurücktreten“, schließt
NAbg. Peter Schmiedlechner.