Wien (OTS) – „Die Öffis und das Parken in Wien zu verteuern, wird das
Budgetloch
nicht stopfen, dafür aber die Wienerinnen und Wiener weiter massiv
belasten“, kommentiert der freiheitliche Stadtwerkesprecher LAbg.
Klemens Resch die Verteuerung der Jahreskarte von 365 Euro auf 467
Euro sowie die Erhöhung der Parkgebühren um 30 Prozent.
„Lange Intervalle, eine kaputte Schieneninfrastruktur und
unklimatisierte Öffi-Garnituren sollen diesen Preisanstieg
rechtfertigen? Ein Argument, das wohl nur im roten Sima-Universum
zieht. Nur weil sich die Wiener Linien bei all ihren Bauvorhaben –
ganz dem Usus in dieser Stadt bei Bauprojekten entsprechend – massiv
verkalkulieren, werden die Bürger, die ohnehin bereits über Gebühr
belastet werden, weiter zur Kasse gebeten“, so Resch. Für wen die
Einmalzahlung der Jahreskarte zu viel ist und wer lieber auf
monatliche Raten setzt, der bezahlt sogar 506 Euro, was ein Plus von
knapp 39 Prozent bedeutet.
Zwtl.: Immer weniger Parkplätze werden immer teurer –
Individualverkehr wird zum Luxus
Für den Freiheitlichen ist die Anhebung der Parkgebühren um 30
Prozent ebenfalls auf das Schärfste abzulehnen: „Mit zukünftig rund
3,40 Euro für die Parkstunde hat man ein Niveau erreicht, das immer
mehr PKW-Nutzer in Wien verzweifeln lässt. Nicht jedem ist es
möglich, auf sein Auto zu verzichten. Anstatt weiter Radwege zu
bauen, die kaum genutzt werden und die keiner Relation zu Kosten und
Nutzen stehen, wäre es an der Zeit, die Autofahrer zu entlasten.
Schon jetzt müssen Parkpickerlbesitzer, vor allem in den
innerstädtischen Bezirken, stundenlang einen Stellplatz suchen. Doch
anstatt hier mit einem ganzheitlichen Verkehrskonzept für Entlastung
zu sorgen, werden Autofahrer weiter wie die Melkkühe der Stadt
behandelt.“
Wieder einmal greift Ludwig den Wienern schamlos in die Taschen,
um das jahrzehntelange Finanzversagen der SPÖ zu kaschieren.
„Bürgermeister Ludwig und Stadträtin Sima sollten sich schämen. Wir
fordern, dass der Preis der Jahreskarte bleibt und auch die
Parkgebühren nicht erhöht werden“, verlangt Resch.