FPÖ – Resch: Sima versinkt im Baustellen-Chaos

Wien (OTS) – Die Bezirke Hernals, Währing und Döbling leiden derzeit
unter einer
beispiellosen Häufung von Baustellen, Sperren und Umleitungen. Die
Folge sind tägliche Staus, überlastete Ausweichrouten und massive
Belastungen für Anrainer, Pendler und Wirtschaftstreibende.

„Offenbar hat in der Wiener Stadtregierung niemand mehr den
Überblick darüber, welche Baustellen gleichzeitig umgesetzt werden.
Statt die Maßnahmen sinnvoll aufeinander abzustimmen, wird halb Wien-
West gleichzeitig aufgerissen. Das ist kein Baustellenmanagement,
sondern Verkehrschaos mit Ansage“, kritisiert FPÖ-Wien-
Mobilitätssprecher LAbg. Klemens Resch.

Besonders dramatisch wird die Situation ab 13. Juli: Durch die
Baustelle im Bereich Währinger Straße/Spitalgasse/Nußdorfer Straße
werden die Straßenbahnlinien 40, 41 und 42 eingestellt, die Linien 37
und 38 auf geänderten Strecken geführt. Dennoch verzichten die Wiener
Linien auf einen eigenen Ersatzbusverkehr. „Tausende Fahrgäste aus
Währing und Döbling verlieren ihre gewohnten Direktverbindungen.
Statt einer vernünftigen Ersatzlösung werden die Menschen auf Umwege,
zusätzliche Umstiege und längere Fahrzeiten verwiesen. Das ist völlig
inakzeptabel“, so Resch.

Scharfe Kritik richtet Resch an Stadträtin Ulli Sima und die
Baustellenkoordination der Stadt Wien: „Wenn gleichzeitig
Hauptverkehrsachsen und Ausweichrouten blockiert werden und dann auch
noch wichtige Straßenbahnlinien ausfallen, das ist das eine maximal
gescheiterte Baustellenkoordination“

Resch fordert die Einrichtung eines leistungsfähigen
Ersatzbusverkehrs für die betroffenen Straßenbahnlinien sowie eine
grundlegende Neuordnung der Baustellenkoordination in Wien.
Schließlich ist Wien-West nur ein Verkehr-Supergau, der sich in eine
lange Reihe an katastrophalen Baustellen reiht.