FPÖ – Resch/Eischer: Stellplatzerhebung bestätigt dramatische Parkplatznot in Döbling

Wien (OTS) – „Die nun vorliegende durch die MA 46 beauftragte
Stellplatz- und
Auslastungserhebung für den Bereich Saileräckergasse im 19. Bezirk
bestätigt, was die Anrainer seit Monaten berichten: In den
Abendstunden herrscht akute Parkplatznot“, so der freiheitliche
Döblinger Bezirksparteiobmann LAbg. Klemens Resch und Klubobmann
Michael Eischer.

Laut Endbericht der TRAFFIX Verkehrsplanung GmbH vom 7. Jänner
2026 liegt die Auslastung der regulären Parkpickerlstellplätze um
20:00 Uhr bei 96,5 Prozent, um 22:00 Uhr sogar bei bis zu 97,9
Prozent, die durchschnittliche Auslastung beträgt 89,3 Prozent. Damit
wird die kritische 90-Prozent-Marke, ab der zusätzliche
Anwohnerparkplätze geprüft werden können, in den Abendstunden
deutlich überschritten. Während untertags noch Auslastungswerte
zwischen rund 77 und 86 Prozent verzeichnet werden, steigt der Wert
am Abend dramatisch an.

Besonders brisant ist diese Entwicklung vor dem Hintergrund des
Krottenbachradweges. Durch dessen Umsetzung wurden im betroffenen
Bereich rund 200 Stellplätze ersatzlos gestrichen. Die Folge ist eine
massive Verlagerung des Parkdrucks in angrenzende Wohnstraßen wie die
Saileräckergasse. „Die nun erhobenen Zahlen belegen klar: Die
ideologisch motivierte Parkplatzvernichtung trifft vor allem die
eigene Bevölkerung – Familien, ältere Menschen und Berufstätige, die
auf ihr Fahrzeug angewiesen sind“, erläutert Resch, der von Beginn an
die Sinnhaftigkeit dieses kaum benutzten Fahrradhighways kritisierte.

Eischer ergänzt: „Genau dann, wenn die Anrainer nach Hause
kommen, finden sie kaum noch einen freien Stellplatz in Wohnnähe. Die
daraus resultierende stundenlange Parkplatzsuche ist eine Zumutung
für alle Anrainer.“

Für die FPÖ ist klar: Statt weiterer kosmetischer Maßnahmen
braucht es endlich eine nachhaltige Lösung: „Wir fordern die
Errichtung einer ‚Volksgarage‘ unter dem Krimpark. Diese würde
zusätzlichen Parkraum schaffen, ohne oberirdische Grünflächen
dauerhaft zu beeinträchtigen. Gleichzeitig könnte der Park nach
Fertigstellung modernisiert und attraktiv gestaltet werden. Sollte er
der politische Wille fehlen, dies umzusetzen gilt als Ultima Ratio
nur der Rückbau des Radweges. Die vorliegenden Zahlen zeigen
eindeutig, dass der Bedarf vorhanden ist. Wer jetzt noch behauptet,
es gebe kein Parkplatzproblem, ignoriert die Realität im Bezirk“, so
Resch und Eischer abschließend.