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FPÖ – Pfeifer: „Regierung zerstört Erfolgsmodell Lehre – Tausende Betriebe und Lehrlinge werden im Stich gelassen!“

Wien (OTS) – Als „schonungsloses Aufzeigen des Versagens der
Regierungspolitik“
bezeichnete heute FPÖ-Lehrlingssprecher NAbg. Manuel Pfeifer den
aktuellen Bericht zur Jugendbeschäftigung und Lehrlingsausbildung im
Nationalrat. Obwohl die Lehre in Österreich ein Erfolgsmodell sei,
würden die Systemparteien die Augen vor der Realität verschließen und
die Zukunftschancen der Jugend aktiv zerstören.

„Dieser Bericht zeigt schonungslos auf, was in unserem
Ausbildungssystem alles schiefläuft. Die Zahlen sind alarmierend:
Seit 2010 ist die Zahl der Lehrlinge von 130.000 auf unter 100.000
gesunken. Aber was noch dramatischer ist: Unsere Ausbildungsbetriebe
brechen uns weg. In den vergangenen 20 Jahren haben über 10.000
Betriebe aufgehört, junge Menschen auszubilden“, so Pfeifer.
Besonders im SPÖ-regierten Wien sei die Lage mit rund 5.000 fehlenden
Lehrstellen katastrophal.

Die politische Verantwortung für diesen Niedergang sei klar bei
ÖVP und SPÖ zu suchen. „Jahrzehntelang hat die ÖVP den
Wirtschaftsminister gestellt und tatenlos zugesehen. Und was macht
diese aktuelle Verlierer-Koalition, um diesen Zahlen
entgegenzuwirken? Sie kürzt faktisch bei der betrieblichen
Lehrstellenförderung. Ist das euer Ernst? Anstatt zu investieren,
wird der Rotstift angesetzt. Das ist ein Verrat an unseren Betrieben
und unserer Jugend!“, kritisierte Pfeifer.

Um die Lehre zu stärken, müsse man die Rahmenbedingungen an die
moderne Arbeitswelt anpassen. „Wer die Lehre wirklich stärken will,
muss endlich die Rahmenbedingungen an die heutige Arbeitsrealität
anpassen. In vielen Branchen haben sich flexible Arbeitszeitmodelle
längst bewährt. Aber der Lehrling unter 18, der im selben Team
mitarbeitet, darf das nicht in Anspruch nehmen. Das bedeutet für die
Betriebe mehr Aufwand und höhere Kosten. Genau deshalb hören viele
auf, Lehrlinge auszubilden“, erklärte Pfeifer, der im Nationalrat
einen entsprechenden Entschließungsantrag einbrachte.

Abschließend brachte der FPÖ-Lehrlingssprecher einen Antrag ein,
in dem die FPÖ eine echte Reform forderte, die sowohl den Betrieben
als auch den Jugendlichen nütze: „Unser Vorschlag liegt auf dem
Tisch: Mehr Flexibilität unter klaren Schutzbestimmungen – keine
Ausweitung der Wochenarbeitszeit, maximal zehn Stunden pro Tag und
absolute Freiwilligkeit. Das ist eine Win-Win-Situation für die
Betriebe und für die Lehrlinge. Um unsere Lehre fit für die Zukunft
zu machen, braucht es aber einen politischen Systemwechsel. Und das
gelingt nur mit einer starken FPÖ und mit einem Volkskanzler Herbert
Kickl!“