FPÖ – Nepp: SPÖ – Richtungschaos im Gemeindebau

Wien (OTS) – „In der SPÖ weiß die linke Hand nicht, was die noch
linkere Hand tut.
Und die Wiener Gemeindebaumieter hängen bei diesem rotem
Richtungsstreit in der Luft“, so Wiens Freiheitlicher
Landesparteiobmann und Stadtrat Dominik Nepp, der die jüngsten
Tonband-Enthüllungen einer aktuellen Aussage von Finanzstadträtin
Barbara Novak gegenüberstellt. Dabei herrsche noch immer völlige
Unklarheit darüber, welchen Kurs die Wiener SPÖ beim Gemeindebau nun
tatsächlich verfolgen will. Während Donaustadts Bezirksvorsteher und
enger Ludwigkumpel Ernst Nevrivy in den öffentlich-gewordenen
Aufzeichnungstranskripten den Verkauf von Gemeindebauten ins Spiel
bringt, erteilt Novak – die bereits in den illustren Kellerrunden als
Frau derb abqualifiziert wurde – Privatisierungen nun eine klare
Absage und bezeichnet sie sogar als „absolutes No-Go“.

Die SPÖ öffnet in ihrer Selbstbeschäftigung nur einen weiteren,
internen Richtungsspalt, aber für die Wienerinnen und Wiener steht
viel auf dem Spiel: „Gemeindewohnungen sind kein Spielgeld für rote
Machtkämpfe und auch keine Manövriermasse zur kurzfristigen Sanierung
eines durch die SPÖ aus dem Ruder gelaufenen Budgets. Die Wiener
haben ein Recht darauf zu erfahren, ob ihr Gemeindebau morgen noch
der Stadt gehört oder ob im Hintergrund längst mit privaten
Investoren gedealt wird“, sieht Nepp Ludwigs Schweigen in der Causa
als massiven Unsicherheitsfaktor. Letztendlich geht es dabei nicht um
die Frage, wer den Richtungsstreit gewinnt und wessen Wort damit in
dieser SPÖ tatsächlich Gewicht besitzt, sondern ob die Ludwig-SPÖ
hundertausenden Mietern nun als nächstes die Wohnsicherheit entziehen
will.